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Grundlegende Schriften - Rahmenüberlegung und Inhaltsübersicht
»Bilanz eines Jahrtausends.
Man fühlt sich veranlaßt, auf eine Feststellung
des polnischen Gelehrten Alexander Brückner zurückzugreifen, will man das
gestörte Verhältnis der Deutschen und der Polen zueinander auf eine Formel
bringen: „Seit Jahrhunderten miteinander an den gleichen Feldrain grenzend,
blieben sie einander fremd wie am ersten Schöpfungstag.“ Jahrzehnte sind zwar
vergangen, seit das ausgesprochen wurde, doch die mißliche Aktualität des
Gesagten hat sich in einem damals noch nicht einmal zu ahnenden Maße erhöht,
seit in den dreißiger und vierziger Jahren unseres Jahrhunderts Vernichtungs-,
Ausrottungs- und Vertreibungsorgien über beide Nationen hingegangen sind. Das
Füreinander-Fremdgeblieben-Sein hat dadurch noch eine makabere Note erhalten.
Der jeweils andere geriet in eine Rolle, die nur noch Ablehnung oder Verneinung
herausforderte. Fremd geblieben zu sein – das hatte zeitweise den Charakter
einer Tonfeindschaft. Ausschließlich negative Aspekte herrschten vor:
Mißdeutung, Vorwurf, Anklage. Polen und Deutsche waren sich nun erst vollends
„fremd“ geworden. Denn dem Mangel an Kenntnis und der daraus nur allzuleicht
erwachsenden Mißdeutung gesellte sich nun noch Empörung und Unduldsamkeit
hinzu.
Fast unbegreiflich mag es unter diesen
Voraussetzungen scheinen, daß ein Chronist vor etwa sechshundert Jahren
behaupten konnte, auf der ganzen Welt gäbe es nicht nocheinmal zwei Völker,
die einander so nahe stünden wie Germanen (Deutsche) und Slawen (Polen). In der
sogenannten „Großpolnischen Chronik“ aus dem 13. Jahrhundert ist es
nachzulesen. Liegt die krasse Unterschiedlichkeit in der Beurteilung des
Nachbarschaftsverhältnisses in der negativen Entwicklung, die sich seither Bahn
gebrochen hat? Oder wird hier nur der ganze Spannungsbogen sichtbar, unter dem
diese Nachbarschaft steht, mit ihren Elementen Neid, Mißgunst, aber auch
Bewunderung und Respekt? Oder sind es Komplexe aller möglichen Schattierungen,
die dieses Nebeneinander belasten? Fragen über Fragen, auf die eine Antwort zu
finden ein gewagtes Unterfangen bleiben muß.« (FEO Jernsson 1971)
Inhaltsverzeichnis
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1. |
Grundlegende Schriften |
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1.0. |
Ein zeitgeschichtliches
Dokument - erstmalig als Internetpublikation:
Lothar Nettelmann /
Gerhard Voigt:
Polen – Nation ohne
Ausweg?
Eine Einführung in Politik,
Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur und Umwelt
Geschichte und Staat; Band. 274 (Olzog Verlag 1986, revidiert 2010)
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1.0.1
1.0.2
1.0.3
1.0.4 |
XII Daten zur
polnischen Geschichte
XIII. Statistische Stichworte zu Polen
1986
XIV. Topographische Karten von Polen
1986
XV. Literatur
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1.1. |
Feo Jernsson: Der Jammer
mit dem ‚Historismus‛ und seinen Verfremdungen - Titel / Index |
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1.1.1 |
Feo Jernsson: Der Jammer
mit dem ‚Historismus‛ und seinen Verfremdungen - Text |
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1.1.2. |
Lothar Nettelmann / Gerhard Voigt: Feo
Jernsson – Der Jammer ...
... anstelle einer Einleitung: Nachgedanken (Notiz und Würdigung)
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1.2. |
Gerhard Voigt: Polen und Deutsche – Eine schwierige Nachbarschaft?
Nachgedanken |
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1.3. |
Nettelmann: Polnische Intellektuelle und Arbeiter 1980/81-
Dissertation |
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1.3.1 |
Vita Dr. Lothar
Nettelmann - Schriftenverzeichnis |
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1.3.2 |
Abstract zu Polnische Intellektuelle und Arbeiter 1980/81 |
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1.4. |
Lothar Nettelmann / Gerhard Voigt
(Hrsg.): Junge Deutsche und Polen begegnen sich - Schüleraustausch und Studienreisen
Einleitung und Inhaltsübersicht
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1.4.1. |
Herbert Schmalstieg: Vorwort
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1.4.2. |
Zeitgeschichtliche Notiz 1990
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1.4.3. |
Lothar Nettelmann:
Einleitung: Schüleraustausch - warum mit Polen?
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1.4.4. |
Zur Konzeption
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1.4.5. |
Lothar
Nettelmann: Einleitung 1993. Zu den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen
deutsch-polnischer Jugendarbeit als Folge des politischen Paradigmenwechsels in
Polen und ihrer Bedeutung für die Träger politischer Bildung in Deutschland
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1.4.6. |
Lothar
Nettelmann: Der Schatten der Geschichte im Jahre 1989 -
die Mahnung des 1. September 1939
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1.4.7. |
Ulrich
Bauermeister: Schüleraustausch zwischen jungen Deutschen
und Polen als Auftrag der UNESCO (1989)
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1.4.8. |
Gerhard Voigt: Polenreisen der Bismarckschule
Hannover - Modellbeispiele und
Alternativen
(1989)
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1.4.9. |
Gerhard Voigt:
Polenreisen in Zeiten der gesellschaftlichen Krise [Didaktische Konzeption,
Reiseroute, Reiseziele] (1993)
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1.4.10. |
Lothar Nettelmann, Günther Fuchs, Dr. Wolfgang
Scholz: Der
Schüleraustausch der UNESCO-Schule am Maschsee, der Bismarckschule Hannover
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1.4.11. |
Wolfgang Jordan, Lothar Kutsch: Ein
Schulchor, eine Theatergruppe und ein Leistungskurs fahren...
(1989)
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1.4.12. |
Siegfried Riedel: Schüleraustausch im Geist der Ökumene (1989/1993)
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1.4.13. |
Michael Droldner, Matthias Bömeke:
Ein Schüleraustausch zwischen katholischer
Schule und Pfarrgemeinde (1989)
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1.4.14. |
Werner Fink, Ursula Ruehr: Gedanken zu einem Arbeitsbesuch mit Schülern
im ehemaligen Konzentrationslager Stutthof
(1989)
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1.4.15. |
Dr. Olgierd Lissowski, Poznań: Jugendaustausch
und Politik
(1989)
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1.4.16. |
Piotr Korek,
Poznań: Ein Schüler- oder Schulenaustausch? (1989)
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1.4.17. |
Joachim
Dallwig: Polenkontakte heute (1989)
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1.4.18. |
Aleksandra Hoffmannowa: Neue Freundschaften
(1991)
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1.4.19. |
Gertrud Irmler: Eine polnische Dorfgemeinschaft
lädt Hannoveraner ein (1992)
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1.4.20. |
Phoebe Koch: Verständigung – auch ohne Worte
(1993)
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1.4.21. |
Aleksandra Hoffmannowa: Ein Brief aus Polen...
(1991)
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1.4.22. |
Elisabeth Goldmann: Bericht über den ersten Besuch
einer Gruppe von 20 Schülern der Realschule I, Burgdorf (1993)
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1.4.23. |
Lothar Nettelmann: Thesen zu den veränderten
gesellschaftspolitischen Rahmenbedingungen in Polen und ihre Bedeutung für die
deutsch-polnische Jugendarbeit (1993)
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1.4.24. |
Lothar Nettelmann: Perspektiven für die neunziger
Jahre im Jahre 1990
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1.4.25. |
Henryk Wolkonskis: Ist der Weg
deutsch-polnischer Verständigung am Ziel? Reflexionen 1992
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1.4.26. |
Anhang: Autorenverzeichnis |
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1.5. |
Gerhard Voigt: Polen und Deutsche – Eine schwierige Nachbarschaft? Wandel und Wahrnehmung
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