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Wolfgang Jordan, Lothar Kutsch Ein Schulchor, eine Theatergruppe und ein Leistungskurs fahren... Bemerkungen zur Vorbereitung Zusammenstellung der Austauschgruppe Da der Reisetermin von polnischer Seite recht kurzfristig - mit Rücksicht auf die polnischen Ferien - gesetzt war, die ursprünglich für den Austausch vorgesehene 10. Klasse eine Klassenfahrt geplant und infolgedessen für die Sommerferien ausgebucht war, andere „französisch sprechende“ Klassen sich schon finanziell durch ihren Austausch mit Frankreich verausgabt hatten, war es nicht einfach, eine Gruppe von 25 interessierten Schülern aus dem Jahrgang 9 und 10 sowie zusätzlich 10 Teilnehmer (statt 20 vorgesehener) für den Chorworkshop zu finden. Wegen der knappen zur Verfügung stehenden Zeit - es fanden nur etwa drei Vorbereitungssitzungen statt - konnte eine intensive geographische, historisch-politische, sozioökonomische und geistig-kulturelle Einweisung nicht geleistet werden; organisatorische Aspekte nahmen einen breiten Raum ein. In einem Vorbereitungsabend wurden die Eltern und Schüler mit der Vorgeschichte und der Bedeutung dieses Austausches mit Polen vertraut gemacht; Farbdias und allgemeine Informationen stimmten auf die Reise ein, das Programm für den polnischen Besuch in Barsinghausen vom 2. - 10.07.1989 wurde besprochen. Für die Vorbereitungstreffen wurde den Schülern eine Materialmappe in die Hand gegeben mit kurzen Informationen über Geographie und Geschichte Polens, der Städte Warschau und Lodz sowie ausführlicher Schilderungen über das Kinder-KZ, über das polnische Schulwesen. Ertragreich erschienen mir die Auszüge aus dem Reisebuch, Osteuropa - anders Reisen, mit den Themen: West und Ost - Die Blöcke im Kopf; (zum Thema „Vorurteile“) Geschichte - Panslawismus und nationale Erweckung; Polen - Nah und fern zugleich;... Die Vermittlung konnte aus den bereits genannten Gründen nur auf der passiven Informationslinie erfolgen. Psychologische Vorbereitung und „Bewältigungshilfen“ Angesichts offen von einigen Teilnehmern geäußerter Abneigung gegenüber dem Reizwort „Geschichte“ kam es besonders darauf an, den Schülern folgenden Sachverhalt deutlich zu machen: Geschichte ist in Polen nicht verstaubte Vergangenheit, sondern allgegenwärtig. Der wichtigste Schlüssel zum Verständnis Polens ist seine Geschichte. Es kann daher nicht oft genug dazu appelliert werden, sich peinliche Gesprächs- und Begegnungssituationen aufgrund fehlender selbstverständlicher Grundkenntnisse zu ersparen. Die Achtung vor anderen Menschen und Völkern zeigt sich auch darin, daß man sich bemüht, ihre Geschichte, Probleme, Eigenarten, eben ihre Identität zu kennen und zu begreifen. Es gilt daher, als Botschafter des guten Willens im kleinen in Polen aufzutreten - eine Erwartungshaltung, die vielleicht wieder bei den Schülern ─ngste auslösen mag, weil sie sich überfordert fühlen? Aber, was uns allen Not tut, ist nicht „gekrümmter Gang, permanente Sühnebereitschaft, Selbstverleugnung“ („ich schäme mich, ein Deutscher zu sein“), aber anderes wird verlangt, mit dem wir angesichts unserer (durch das sog. Wirtschaftswunder bedingten) Größe nicht allzusehr gesegnet sind: Einfühlungsvermögen. Die Schüler wurden wegen der Gefahren eines wachsenden neuen deutschen Überlegenheitsgefühls gebeten, in Polen nicht sofort die unterschiedlichen Lebensbedingungen miteinander vorschnell zu vergleichen, um alte Vorurteile wieder zu bekräftigen, sondern sich bewußt zu machen, daß jede Gruppe/Gesellschaft/Nation ihre eigenen, unverwechselbaren Werte besitzt und daß keine Nation „bessere“, sondern lediglich „andere“ Werte hat. Dieses Erkenntnisziel kann natürlich nur am Ende eines langen Lern- und Erfahrungsprozesses erreicht werden, eine nur zweimonatige Vorbereitungsphase statt eines ganzjährigen und ein zehntägiger Aufenthalt im Gastland - angesichts der Sprachschwierigkeiten - reichen nicht ganz! - Immer wieder eine Reise Wert: Krakau ! Heute steht Krakau auf dem Programm. Abfahrt aus Lodz 5.00 h früh. Über den Wallfahrtsort Czestochowa vorbei an den die Umwelt verpestenden Hochöfen von Kattowitz - erreichen wir die Perle der polnischen Städte, Krakau - Kraków Die Wawel-(Schloß-)höhe, wo der König Boleslaw Chrobry (der Tapfere) um 1020 die erste Kathedrale errichten ließ, bildete wohl den Keim der Stadt. Seit der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts bis 1596 war sie die Hauptstadt Polens. Während der polnischen Teilungen war sie kurze Zeit von 1815 bis 1846 als letzter Rest des selbständigen Polens ein Freistaat, bis auch sie von Ísterreich einverleibt wurde. Heute ist Krakau die drittgrößte Stadt Polens. Berühmt ist die 1364 gegründete Jagiellonische Universität mit mehr als 500 000 Bänden und 7000 Handschriften. Wie wir auf unserem Rundgang feststellen können, zeigt das alte Krakau das Aussehen einer deutschen Siedlung: rechteckig ist der Marktplatz, umrahmt von rechtwinklig sich schneidenden Gassen. Wir machen unseren Rundgang auf dem sogenannten Königsweg und beginnen am St.Florian-Turm (St.Florian ist der Schutzpatron der Feuerwehr). Die Floriansgasse, Ulica Florianska, erinnert mit ihren hübschen Barockfassaden an österreichische Städte wie Salzburg und Innsbruck. Im Haus Nr.45 besichtigen wir ein CafÚ im Jugendstil - Treffpunkt der Künstler und Literaten. Frisch verputzte Fassaden wechseln mit völlig verfallenen, aber zum Wiederaufbau vorgesehenen ab. Pferdestraßenbahnen und Andenkenverkäufer sorgen für Atmosphäre. Die enge Gasse mündet in den großräumigen Hauptplatz, den größten und prachtvollsten Marktplatz Europas (wie das Projekt verspricht): den Krakowski Rynek (Ring). Seine Mitte schmücken die über hundert Meter langen Tuchhallen, besonders auffallend durch die Schönheit ihrer monumentalen Bogengänge. Vor den Tuchhallen herrscht reges Treiben auf dem durch Seile abgetrennten Flohmarkt (Pchli Targ); für einige Münzen Eintrittsgeld können sich die durch die Belehrungen unseres übereifrigen Erklärers, der keine Einzelheit ausgelassen hatte, erschöpften Schüler „Antiquitäten“ erwerben. An der Ostseite des Ringes ragt die Marienkirche (Panny Marii), eine dreischiffige gotische Basilika auf dem 14. Jahrhundert, empor. Von einem der beiden unterschiedlich hohen Türme hatte laut Legende einst ein Wächter mit einer Trompete vor den angreifenden Tartaren warnen wollen und war mitten beim Geben des Signals von einem Pfeil getroffen worden. Zur Erinnerung an dieses Ereignis bläst nun stündlich ein Türmer nach allen Himmelsrichtungen sein Signal, um es nach drei Tönen abzubrechen. Im Inneren der Kirche wollen wir den weltberühmten Marienhochaltar von Veit Stoß bewundern, müssen aber zunächst warten, bis eine Prozession zum Erntedankfest die Kirche verläßt, um sich kurz danach hinter dem alten Rathausturm zu einer Veranstaltung der Solidarnosc umzuformen.(!) Ständig kommen und gehen Scharen von Wallfahrern und Besuchern aus aller Welt. Wir durchlaufen die lange Ulica Grodzka - werfen einen kurzen Blick in die St.Peter und Paul-Kirche, in die älteste Barockkirche, und erreichen das Hauptziel, den Wawel. Der Schloßberg ragt südlich der Innenstadt auf dem Kalkfelsen an der Weichsel auf, er trägt den unter König Kasimir dem Großen 1364 geweihten Dom und das im 16. Jahrhundert gebaute Schloß. Durch das hochgewölbte Tor betreten wir den herrlichen Renaissance-Arkadenhof, wo in alten Zeiten farbenprächtige Ritterturniere und Festlichkeiten stattfanden. Die Führung durch die zahlreichen Räume und Säle des Schlosses ermüdet uns leider schnell: überall sehen wir die vom König Zygmunt August aus besten flämischen Weberwerkstätten eingeführten 136 wertvollen Arras-Gobelins mit Motiven aus biblischer, antiker und polnischer Geschichte. In der Kathedrale des Wawelschlosses, des Krönungsortes polnischer Könige, sind auch die in Marmor gemeißelten Sarkophage der Herrscher zu bewundern. Vom Sigismund-Turm aus, der die größte polnische Glocke trägt, kann ich durch ein schmales Fenster einen kleinen Ausschnitt vom Stadtbild in meine Kamera bannen. Auf dem Rückweg zum Ring erlebe ich einen Polen, der am Denkmal des Dichters Adam Mickiewicz laut, aber von der Polizei unbehelligt, seinen Unmut über politische Zustände, seine Forderungen nach der Freiheit Litauens und Lembergs hinausruft... Von der Weichselbrücke, der Most Debnicki, aus erfolgte die Abfahrt in Richtung Bialka Tatrzanska: Nach diesen „anstrengenden“ kulturellen Studien locken uns die Berge der Hohen Tatra. Impressionen aus Lodsch/Łódź „Theo, wir fahren nach Lodsch“ - dieser alte Schlager, ursprünglich ein jiddisches Lied, das die Sehnsüchte der kleinen Leute vom Lande auf die Schippe nimmt, die hier ihr Glück machen wollen, geht mir durch den Kopf. „Wir laden Sie nach Lodz, der nach Warszawa zweitgrößten Stadt Polens, herzlich ein“ - locken die Prospekte. „Die industrielle Bebauung dieser Stadt kontrastiert mit dem üppigen Grün der Parkanlagen und die modernen Wohnsiedlungen mit dem hier befindlichen interessantestem Komplex alter Architektur aus dem 19. Jahrhundert.“ Ansehnlich wirkt auf den ersten Blick diese trübe, vom Krieg äußerlich verschonte Stadt, das Manchester des Ostens, Denkmal der Textilindustrie des 19. Jahrhunderts, gewiß nicht. Zumindest die Altstadt im Zentrum erinnert mich mit ihren klassizistischen Bauten an der schnurgeraden Hauptstraße, der Ulica Piotrkowska, den grauen, oft bröckelnden Fassaden, den vielen verfallenen Hinterhöfen, wo Kohlehaufen auf den Winter warten, den Menschenschlangen vor den Lebensmittelgeschäften, den geleerten Regalen in den Textilläden, den lustlosen Verkäuferinnen in den CafÚ-Stehhallen an ähnliche Straßenszenen in Ost-Berlin. Eleganter und fröhlicher wirken die vielen Jugendlichen, die sich im EiscafÚ treffen. Einen bunten Farbtupfer bieten auch die vielen Blumenmärkte: pflegt doch ein Pole gern Blumen zu verschenken - eine Sitte, die wir mit dem Handkuß zugleich nachahmen sollten! Sicherlich beweisen die vielen Neubauten rings um den Stadtkern, vor allem die Häuser im sogenannten „Manhattan“ an der Mickiewicz-Allee, den ungebrochenen Aufbauwillen des modernen Polen, aber sie sehen genauso gesichtslos aus wie unsere nach dem Kriege im Eiltempo errichteten Bauten. Trotz allem bekundeten Optimismus habe ich den Eindruck, daß Polen in Wirklichkeit noch immer den Krieg verloren hat und bis heute dafür bezahlt: 5000 Zloty würde etwa eine bescheidene Zweizimmerwohnung (das entspräche nach dem jetzigen Kurs dem Wert von DM 2,-!) kosten, ein Pfund Butter oder 1 kg Fleisch jedoch das Mehrfache! Ein Arzt verdient nach unserem Geld ca DM 150,-, ein Facharbeiter das Dreifache. Dieses Ungleichgewicht im Gehalt ist auch für unsere befreundeten Kollegen demütigend. Durch entsprechendes Bemühen, sich unter den Schülern Autorität zu verschaffen, versuchen sie wenigstens moralisch ihren Status bzw. ihr Prestige zu wahren. Einige Bilder aus dem Prospekt sollen uns noch einmal die Stadtrundfahrt ins Gedächtnis rufen. Unser Fremdenführer bzw. „Stadtbilderklärer“, Herr Zdzislaw Zetko-Konicki, erklärte in flüssigem Deutsch recht viele Bauten, die wir uns aber kaum merken konnten. Lodz hatte einst einen hohen Anteil an deutschen und jüdischen Bürgern. Herr Zetko-Konicki, Angestellter im städtischen Archiv, versicherte, daß er bis zum Kriegsausbruch mit seinen deutschen Klassenkameraden gut befreundet gewesen sei - und „plötzlich sollten wir von einem Tag zum anderen Feinde sei?“ Leider blieb uns wegen des vollen Programms keine Zeit, das Lodz der Museen, Hochschulen, Konzertsäle, Filmateliers, Theater kennenzulernen oder einen Blick in die ehemaligen luxuriösen Villen und Paläste der Tuchfabrikanten zu werfen. Nur eine Ausnahme sollte sich bieten: Unserer Chorgruppe, die wir, Ulrich O. und ich als Besitzer von Anzügen (!) im Baß verstärken durften, war es gestattet, den Palast des Industriellen Poznanski zu betreten. Hier hatten wir eines der schönsten Erlebnisse: In der Pause zwischen unserem Besuch im Krankenhaus „Mutter Polens“ und der Stadtrundfahrt waren wir gebeten worden, zusammen mit dem polnischen Schulchor im ehemaligen Ballsaal des schloßartigen Palastes, im heutigen Konzertsaal des Geschichtsmuseums der Stadt Lodz, vor dort versammelten Veteranen der ehemaligen polnischen Heimatarmee zu singen. Wir blickten in Gesichter, in die sich die Spuren der Vergangenheit tief eingeschnitten hatten. Nachdem die Melodien eines lebhaften Begrüßungskanons in englischer, französischer, polnischer und deutscher Sprache sowie des beliebten Liedes in lateinischer Sprache (gaude, mater poloniae) in feierlichem Ton verklungen waren, betrat ein betagter Veteran die Bühne und sagte mit leiser Stimme, die leider nur die Umstehenden vernehmen konnten, zum deutschen Chorleiter, Herrn Knappe, sinngemäß: „Es ist schön, daß wir Polen und Deutsche einmal auf andere Weise zusammenkommen. Ich habe die Deutschen bisher nur in Uniformen und Waffen kennengelernt. Die Musik ist die einzige Sprache in der Welt, die jeder versteht, sie kann uns versöhnen.“ Nur wer dabei gewesen ist, kann ermessen, wie beglückt wir in diesem Augenblick waren. Allein deswegen hätte sich die ganze Reise nach Polen schon gelohnt. Trauerarbeit: Erschüttert stehen wir - nur einen Tag nach dem Besuch von Auschwitz - im Promienistych-Park erneut vor einem Denkmal, das an die faschistische Barbarei gemahnt, am Martyrium-Denkmal der eingekerkerten Kinder: Wir sehen ein Kind, das vor dem gebrochenen Herzen einer Mutter steht. - Schweigend bilden wir einen Kreis, während zwei Schüler im Namen unserer Gruppe einen Kranz niederlegen. Der Besuch eines weiteren ehemaligen KZ, des Mausoleums des Märtyrertums, an der Stelle des ehemaligen Vernichtungslagers in Radogoszsz, wo kurz vor der Befreiung bis auf wenige Überlebende zweitausend polnische Häftlinge bei lebendigem Leibe verbrannten, übersteigt nahezu unser Fassungsvermögen. Es ist daher nur verständlich, daß einige Schüler erschöpft abseits sitzen bleiben. Auch mich erfaßt hier eine tiefe Resignation. Als ich dem uns begleitenden Herrn Konicki gegenüber meine Betroffenheit mit den Worten Luft mache: „Das können wir Deutsche nie wieder gutmachen - am liebsten möchte ich sofort abreisen, um nie wieder nach Polen zurückzukehren...“, beruhigt er mich: „Das ist doch Geschichte, wir wollen doch trotz der schrecklichen Vergangenheit an die Zukunft denken. Kommt auf jeden Fall wieder, wir brauchen Euch doch!“ Er überließ mir daraufhin seine Visitenkarte, die wohl jeder Pole bei sich trägt... In Warschau / Warszawa Um 7.00 h fahren wir mit dem Bus über die Orte Radogoszcz-Lowicz in die Hauptstadt „Masowiens“. „Warszawa to stolica Polski“ (Warschau ist die Hauptstadt Polens) lautet ein Satz in meinem polnischen Lehrbuch. Warschau ist mit seinen eineinhalb Millionen Einwohnern völlig neu wie „Phönix aus der Asche“ entstanden. Hier, wie an vielen Orten Polens, sind die Spuren der durchlittenen faschistischen Terrorherrschaft - die Polen differenzieren nämlich im Unterschied zum Westen zwischen politischem System und Bevölkerung - besonders sichtbar: Am 1. September 1939 wurde die Stadt als erste europäische Hauptstadt bombardiert, vom April bis Mai 1943 erfolgte der Ghetto-Aufstand, während des Aufstandes vom August bis Oktober 1944 wurde die Stadt dem Erdboden gleich gemacht. Wir beginnen wie üblich die Erkundung der Stadt vom Turm des Kulturpalastes aus, einem Wolkenkratzer gder im Stile der stalinistischen „Zuckerbäckerbauten“ der Moskauer Lomonossow-Universität nachgebaut worden war. Unten in der Vorhalle gegenüber dem Fahrstuhl begrüßen uns schweigend die Plastiken der ersten polnischen Dichter, Jan Kochanowski und Nikolaj Rej. Oben, dem Zugwind ausgesetzt, eröffnet sich uns ein beeindruckendes Panorama: Unter uns liegen die weiten Plätze und modernen Geschäfts- und Hotelbauten, in der Ferne die Altstadt an der im Dunst silbern schimmernden Weichsel. - Drüben am anderen Ufer, in der Vorstadt Praga, hatte einst im Herbst 1944 die Rote Armee abgewartet, bis die sich gegen die deutsche Wehrmacht erhebende polnische Heimatarmee zerschlagen war. Duldete doch Stalin keine nationale polnische Befreiung aus eigener Kraft. - Am Denkmal dieses Warschauer Aufstandes legen unsere Schüler einen Kranz nieder: Polnische Soldaten in deutschen Wehrmachtshelmen steigen wie zum Sturme aus den Abwässerkanälen empor. Sie erinnern mich an den aufrüttelnden polnischen Film mit dem Titel „Der Kanal“, in welchem zum Schluß nach verzweifeltem Irren durch das Netz der Kanäle überlebende Polen einen Ausgang fanden, um von draußen wartenden „Einsatzgruppen“ doch gestellt zu werden. Künstlerisch gelungen ist das Denkmal der Helden von Warschau gegenüber dem monumentalen Operntheater: Die Warschauer Nike (Siegesgöttin) stürmt offensichtlich herbei, um die Warschauer zum Aufstand anzufeuern - sie gleicht ein wenig dem bekannten von Ernst Barlach geschaffenen „schwebenden Engel“. Wir schreiten an der rekonstruierten alten Stadtmauer mit Wall und Graben entlang, verweilen an der Statue eines Kind-Soldaten mit übergroßem Wehrmachtshelm und in den Stiefeln eines Erwachsenen, vor welcher immer wieder frische Blumen liegen, und betreten durch die dicken Tore einer Festungsanlage vorm Stadttor Brama Nowoniejska, durch die sogenannten Barbakane, endlich die Altstadt: Hier schaffen Künstler, die ihre Bilder zu verkaufen suchen, eine Atmosphäre wie auf italienischen Plätzen. Auf dem alten Markt, dem „Rynek Starego Miasta“ von einer Ausdehnung von 75.90 m, sind die Gerüste vom Vorjahr gefallen, der Blick ist wieder frei auf die frisch verputzten Renaissance- und Barockfassaden, die uns in das goldene Innsbruck zu versetzen scheinen. Die von den Touristen so geliebten Pferdekutschen starten von hier. In der Gruft der St.Johannes Kathedrale werden mir von meiner Begleiterin die Gräber berühmter polnischer Künstler und Politiker gezeigt. Hier, und vor allem im Schloß, wird mir bewußt, wie wenig wir Deutsche von der Kultur und Geschichte unseres Nachbarvolkes wissen! Es war schon beschämend genug zu sehen, wie lustlos und in nicht angemessener Kleidung einige Schüler durch die herrlichen Säle des neu entstandenen Schlosses, des Zamek, schlurften. Ist doch nicht für jeden gewöhnlichen Touristen der Eintritt selbstverständlich, zumal die Karten hierfür nahezu ein Jahr im voraus bestellt werden mußten! Warum Austausch mit Polen? Genügt nicht der Kontakt zu Frankreich und den USA? Dies mögen sich viele Schüler und Kollegen gefragt haben. Ein Blick auf die Karte genügt: Deutschland liegt in der Mitte Europas. Wollen wir unsere Einheit auf friedlichem Wege erringen, sind wir auf unsere beiden großen Nachbarvölker, Franzosen und Polen, angewiesen. Es ist unsere Aufgabe, sie als unsere Freunde zu gewinnen - schon Konrad Adenauer hat uns Deutsche auf diesen Weg gewiesen. Die Vergangenheit legt uns Deutschen eine besondere moralische Verpflichtung gegenüber unseren Nachbarn auf. Die deutsch-polnischen Beziehungen haben für Europas Zukunft eine Schlüsselstellung. Die Geschichte dieser Beziehungen kann eine tausendjährige Tradition nachweisen - von „Urfeindschaft“ kann keine Rede sein: Am Anfang stand die enge Freundschaft zwischen dem Kaiser Otto III und dem polnischen König Boleslaw Chrobry (um das Jahr 1000), der sogar Stellvertreter des römisch-deutschen Reiches genannt wurde. Es folgten die Konflikte während der Zeit der Ostbewegung, wobei die friedliche Durchdringung Schlesiens durch von polnischen Fürsten ins Land gerufene deutsche Bauern und Bürger im Kontrast zu den aggressiven Kreuzrittern, den deutschen Ordensrittern in Ostpreußen, stand; vorbildlich war für Europa das Zeitalter der Toleranz unter Kasimir dem Großen (1333-1370). Polen wurde durch die Verbindung mit Litauen der größte europäische Flächenstaat, Wien wurde durch den Einsatz des Königs Jan III Sobiesky 1683 vor den Türken gerettet, hundert Jahre später war die freie polnische Adelsrepublik durch die berüchtigten Teilungen von 1772 bis 1795 eine Beute ihrer expansionslüsternden Nachbarn Rußland, Preußen, Ísterreich geworden, um bald nach Wiederbegründung des polnischen Staates im Jahre 1939 zum vierten Mal geteilt zu werden. Die Beziehungen zwischen Deutschen und Polen sind von besonderer Art. Die Entfesselung des Zweiten Weltkrieges durch das Deutsche Reich mit dem Überfall auf Polen, die Erinnerung an den Krieg, die Inbesitznahme der ostdeutschen Provinzen als Konsequenz des Krieges, Flucht und Vertreibung der deutschen Bevölkerung, Ansiedlung der ihrerseits aus Ostpolen vertriebenen Polen in den ehemaligen Ostgebieten steht einer „Normalisierung“ der Verhältnisse im Wege. Es ist daher nur allzu verständlich, wenn für viele Polen das Stichwort „Deutschland“ die Erinnerungen an den Weltkrieg mit seinem Vernichtungs- und Versklavungskrieg gegen ganze Völker wachruft. Heute aber - durch den Warschauer Vertrag von 1970 eingeleitet, und vor allem durch unsere Sympathie für die Solidarnosc-Bewegung - sind trotz der historischen Belastungen die menschlichen, wissenschaftlichen und kulturellen Beziehungen zwischen Polen und Deutschen intensiver als zur Zeit der Weimarer Republik. In Erinnerung an die andere Seite unserer Beziehungen, an das jahrhundertelange friedliche Neben- und Miteinander wollen wir wieder anknüpfen an die vielfältigen kulturellen Beziehungen, an die vergessene Polenbegeisterung in Deutschland nach dem verlorenen Aufstand von 1830: Wir müssen uns bewußt werden: Ohne Polens Freiheit gibt es keine deutsche Freiheit und Einheit! Eine Reise im Oktober 1989 - Reminiszenzen Erinnerungen an Polen, zumal an die Studienfahrt nach Polen bleiben unvollkommen und subjektiv. Demzufolge können die folgenden Gedanken nicht mehr als ein Teil eines Kaleidoskops sein, dessen Teile sich jeweils der entsprechenden Sichtweise zu immer neuen Varianten formen lassen. Einige dieser bunten Erfahrungssplitter möchte ich in Erinnerung rufen. Es beginnt - wie fast immer - mit der üblichen Aufregung über das Ziel der Studienfahrt- weniger über die Inhalte. Eine Fahrt „gen Osten“ wird vom Kursleiter vorgeschlagen und, nach gutem Zureden, angenommen. DDR, nichts los, kennen wir, UdSSR, zu teuer, na ja, dann fahren wir eben nach Polen - es gibt ja auch Zuschüsse. Kurz, die Begeisterung der Kursteilnehmer hielt sich anfangs in Grenzen und konzentrierte sich eher auf die Frage nach der Gestaltung der Freizeit. Dies wurde für einige Kursteilnehmer auch deshalb bedeutsam, weil sich herausstellen sollte, daß die Reisegruppe aus zwei Kursen bestehen sollte bzw. mußte, um die Reise genehmigt zu bekommen und finanzieren zu können: dem Lk Gemeinschaftskunde (Kutsch) und dem Lk Deutsch (Molle). Um alle auf die Fahrt einzustimmen, wurde deshalb „freiwillig“ an einem Wochenende ein Seminar im gesamteuropäischen Studienwerk (Vlotho) veranstaltet. Das Ergebnis war zufriedenstellend: Neugierde und eine gewisse gesellige Lockerheit schienen eine gute Anfangsbasis für eine Realisierung der recht hehren inhaltlichen Ziele zu sein. Immerhin hatten wir uns vorgenommen, „... die historische und aktuelle politische Entwicklung kennenzulernen und/oder eine Auseinandersetzung mit den dortigen Gegebenheiten zu suchen, ... ohne daß die Fahrt zu einem reinen touristischen Ausflug würde.“ Pädagogische Versatzstücke. Wann wurden sie Realität? Wurde dies Wirklichkeit, als wir an der deutsch-polnischen Grenze bei Frankfurt/Oder längere Zeit warten mußten, mithin unsere westliche Freiheit eingeschränkt sahen, oder als wir mit unserem guten Geist „jolly Jolantha“, wie die Schüler unsere polnische Pilotin (Reisebegleiterin) nannten, abends durch Posen bummelten und dabei im Vorbeigehen eines polnischen Ehepaares aus einem Satz immerhin „... Fritz ...“ verstanden und nicht etwas anderes. Oder waren es die Erfahrungen, die die Schüler in einer Westdisko machten, zu der sie mit „getauschtem Geld“ im Taxi fuhren, um dann allzu bekannte Diskomusik zu hören, die immerhin zu der Erkenntnis führt, „... fast wie bei uns!“? Das Programm sah für Posen ein Referat im Westinstitut zur Lage der polnischen Jugend vor, und doch führte die Diskussion immer wieder zur Gretchenfrage in den deutsch-polnischen Beziehungen „Wie haltet ihr es mit der Westgrenze zwischen Polen und Deutschland?“ Etwas, was bei den Schülern zu einer sehr offen geführten Diskussion führte. Blieb am Vormittag jedem die Möglichkeit zu einer persönlichen Meinung - so führte das inoffizielle Programm (Besuch eines Kinderkrankenhauses zwecks Übergabe gesammelter Medikamenten) zu Betroffenheit und Nachdenklichkeit. Abends bei allen verhaltene Aufregung. Was wird der nächste Tag in Łódź bringen? Auf der Fahrt weitere Eindrücke, nun weites flaches Land, Weiden sind vermehrt zu sehen, neben Polski Fiat und Trecker auch Panjewagen. Die Schüler interessieren sich als Mitglieder einer mobilen Gesellschaft eher für die langen Warteschlangen an den Tankstellen. Jolantha klärt uns geduldig über Versorgungsengpässe in der Volkswirtschaft und insbesondere im Konsumbereich auf: „Die Russen lieferten ...“, was aber bereits für einen Teil schon weniger bedeutsam ist und alsbald zu einer heftig geführten Kontroverse zwischen unserem Fahrer und Jolantha über Polen an sich und Sozialismus insbesondere Überging, leider auf polnisch! Łódź, Industriestadt, empfängt uns mit Nieselregen. Die folgende Schwierigkeit, sich in unserem Hotel mit dem Schulleiter unserer Partnerschule, Herrn Olbrychowski vom III Liceum im „Tadeusza Kosciuszki“ zu treffen, bringt endgültig zur Gewißheit, daß für Polen als Maßstab gilt: Planung ist eines, Flexibilität aber alles! Das Programm sieht die obligatorische Stadtrundfahrt vor, die dann zu einem gewissen Hindernislauf durch die polnische, aber auch jüngere deutsche Geschichte wird. Nur mit Mühe finden wir die Gedenkstätte des Arbeitslagers und des Kinderlagers. Eine kleine Ausstellung wirft Fragen auf. Wissen wir denn, was Holocaust wirklich bedeutet? Betroffenheit und Nachfragen führen zu einem neuen Programmpunkt. Die Schüler wollen nun doch noch das KZ Stutthof bei Danzig besuchen. Jolantha will es ermöglichen. Bis dahin sind aber noch viele andere Aktivitäten geplant. Man wird sehen. Für den Tag gilt es erst einmal, weitere „interkulturelle Kontakte“ zu pflegen. Höflichkeiten werden ausgetauscht, Präsente übergeben, ein Bäumchen gemeinsam (?) im Vorgarten der Schule gepflanzt, englische Sprachkenntnisse zögerlich unter Beweis gestellt. Einem in der Schule eingenommenen Mittagessen folgen gemeinsame sportliche Aktivitäten sowie eine Vorstellung unserer Schule (per Dia) auf einer Disko. Dabei wird auch einem speziellen Wunsch der Schüler Rechnung getragen. Der Kursleiter versucht, sich aktiv am sportlichen Geschehen zu beteiligen. Resultate spielen ja bei Freundschaftsspielen keine große Rolle, sagt man. Auch die Disko war nach Schülermeinung aufgrund der mangelnden Beteiligung eher ein Flop gegenüber den privaten Kontakten am Abend. Daher fiel der Abschied aus Lodz recht stimmungsvoll aus - wie immer, wenn Freundschaften geschlossen werden, die dann unterbrochen werden. Apfelbaumreihen, kleine Stände mit Obst und Gemüse fliegen am Fenster vorbei - wir sind auf dem Weg nach Warschau. Die Stadt empfängt uns mit Sonnenschein, einem Grand Hotel mit dem verblichenen Glanz guter Tage und der Erkenntnis, daß urbanes Leben sogar für Polen schmerzliche Überraschungen bringen kann. Jolantha wird in der Empfangshalle die Lederjacke gestohlen. Die Schüler sammeln spontan einen größeren Betrag in DM, aber kann man damit Erinnerungen ersetzen? Jolantha ist in mehrfacher Hinsicht betroffen. Warschau, das bedeutet vielfältige Eindrücke. Das bedeutet z.B. eine alte Dame, die uns auf Kultur und Kunst aufmerksam macht, die um gegenseitiges Verständnis wirbt und erst später - so nebenbei - vom Überleben spricht, damals, als sie Kind im General-Gouvernement war, und heute, wo Polen im Umbruch von einer stalinistisch geprägten Gesellschaft zu einer neuen Eigenständigkeit ist, in der Rentner auf Suppenküchen angewiesen sind. Die Eindrücke überlagern sich. Anekdoten zu fürstlichem Leben des letzten polnischen König Stanislaw, gehört in dem schönen kleinen Schloß, gelegen im Lazienki Park, oder im Schloßtheater, kontrastieren zu Fotos über Zerstörungen der Altstadt. Ein Blinder, der auf einem Akkordeon nationalistische Lieder spielt und mit dem aus allen Ecken schallenden Modetanz Lambada vergeblich zu konkurrieren sucht. Urbanes Leben bedeutet im Oktober 1989 für Warschau Streikaufruf der Studentenschaft zugunsten eines eigenständigen Verbandes, das bedeutet alte und neue Denkmäler, Gedenktafeln, Häusernarben, Nationalembleme, weiß-rote Fahnen, das ewige Licht, das heißt Pawiak-Gefängnis und Kulturpalast - ein wenig geschätztes Geschenk der UdSSR. Die Gegenwart interessiert die Schüler mehr. Die Diskussion mit Herrn Krol, einem Redakteur und Mitarbeiter im Kik (Klub der katholischen Intelligenz), über die gegenwärtige soziale Lage in Polen dauert länger als geplant. Die Schüler sind äußerst interessiert - auch aufgrund der gesammelten Eindrücke und Erfahrungen. Ein gelungener Besuch im Jazzklub schafft die nötige Distanz und Zeit zum Nachdenken. Zur Erholung dient auch die Fahrt nach Danzig, denn Ermüdungserscheinungen nehmen zu bzw. sind unübersehbar. An den verbliebenen Tagen purzeln die Programmpunkte bzw. Termine durcheinander, werden durch neue ersetzt oder abgehakt: ein masurisches Museumsdorf bietet die Möglichkeit für Jolantha, ein Pferdeeisen als Glücksbringer zu erstehen, dafür fällt der Spaziergang um den See bei Allenstein zeitlich sehr knapp und die Stadtrundfahrt ganz aus. Zeitnot droht und führt zur Hektik „... dann machen wir die Marienburg eben auf der Rückfahrt“. Danzig heißt, auf den Spuren von Grass (Blechtrommel) zu wandeln, um dabei auch einen Unverbesserlichen des 1000-jährigen Reiches zu treffen. Oder hat er versehentlich die westdeutsche Reisegruppe nur falsch eingeschätzt, wie die Schüler meinen? Nur weiter wird zur Devise. Überall ist Solidarnosc präsent - ein Gespräch über Ziele und aktuelle Politik vor dem Werfttor bleibt unbefriedigend. Mahnwache und Besucher haben nicht nur sprachliche Verständigungsschwierigkeiten. In der Brigittenkirche ruft ein Bildnis der Schwarzen Madonna mit einem T-Shirt, auf dem Solidarnosc steht, bei den Schülern Verwunderung hervor. Auch Marschall Pilsudski ist präsent. Geschichte und Tradition sind in Polen lebendig, das ist nicht übersehbar und wird für jeden einsehbar beim Besuch des KZ Stutthof. Der nochmalige Versuch, Unfaßbares nachzuvollziehen, scheitert er? Stacheldraht und gaz kamarowa kann jeder übersetzen, kann man aber auch verstehen? Rückfahrt: eine kleine Gruppe von Schülern will noch zur Leninwerft und zur Westerplatte, andere wollen sich über Geschehenes aussprechen, etliche wollen Freizeit. Danzig wird zu einem besonderen Teil des Kaleidoskops. Wie passen auch die Blechtrommel, die Orgeln des Marien-Doms oder zu Oliva mit Schwarzhändlern mit Krim-Sekt (aber bitte nur als Gastgeschenk und bis zu Hause unter Verschluß) oder der Besuch der Marienburg zusammen? Jeder wird sich sein Kaleidoskop zusammensetzen, die bunten Eindrücke werden überwiegen. Es gilt, Abschied zu feiern. Eine letzte gemeinsame Abschlußbesprechung ist angesetzt. Das Gespräch plätschert so dahin. Was hat gefallen, was nicht? Ein Punkt, der den eitlen Sonnenschein zu trüben droht, bleibt die heikle Frage nach dem großzügigen Umgang mit dem Taschengeld. Was in rund 14 Tagen ausgegeben worden ist, kann für sehr viele Polen das Einkommen von Monaten sein... Der Kurs verabschiedet sich fast formvollendet mit Handkuß und Rosen. Sicherlich nur ein kleines, nichtsdestoweniger aber ehrliches Dankeschön. Dann aber rasch nach Barsinghausen. Ein letztes Wort zu Jolantha. Sie als verständnisvollen und guten Geist zu charakterisieren, der es immer irgendwo schaffte, unsere Wünsche auch dann noch zu erfüllen, wenn es eigentlich nicht mehr ging, ist leicht berichtet. Aber werde ich ihr damit wirklich gerecht? Beschreibe ich damit, was wirklich hinter den Kulissen einer Fahrt ins „östliche Ausland“ so ablief, wo man bekanntlich keinen Anspruch mehr auf irgend etwas hat, wenn man nur fünf Minuten zu spät kommt, auch dann nicht, wenn man bereits bezahlt hat? Vielleicht hat es ja der eine oder andere Schüler gemerkt, gesagt hat es keiner. Wenn ich an die Polenfahrt denke, denke ich an....
Aleksandra Hoffmannowa: Neue Freundschaften (1991) Gertrud Irmler: Eine polnische Dorfgemeinschaft lädt Hannoveraner ein (1992) Phoebe Koch: Verständigung – auch ohne Worte (1993) Aleksandra Hoffmannowa: Ein Brief aus Polen... (1991) Lothar Nettelmann: Perspektiven für die neunziger Jahre im Jahre 1990 Henryk Wolkonskis: Ist der Weg deutsch-polnischer Verständigung am Ziel? Reflexionen 19924
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