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Aus: Junge
Deutsche und Polen begegnen sich. Schüleraustausch und Studienreisen.
Herausgegeben von Lothar Nettelmann und Gerhard Voigt
Henryk Wolkonskis
Ist der Weg deutsch-polnischer
Verständigung am Ziel?
Reflexionen 1992
Drei Grundüberlegungen kennzeichnen den
deutsch-polnischen Normalisierungsprozeß seit Ende der sechziger Jahre:
1. Moralische Gesichtspunkte:
Es handelt sich um den aus ethischer und
moralischer Verantwortung entstandene Versuch – geprägt durch den
christlichen Versöhnungsgedanken – Ostmitteleuropa aus dem Kalten Krieg vom
Abgrund totaler Konfrontation hinwegzuführen zum gemeinsamen Miteinander in
Europa. Sinngebung durch Herbeiführen des Friedens. Das Ziel dieses Weges, der
markiert wurde durch die Verleihung der Friedensnobelpreise an Willy
Brandt, Lech Walesa und Michail
Gorbatschow, ist nun erreicht.
2. Die wirtschaftliche Phase:
Der Weg zum normalisierten miteinander Leben in
Europa konnte nur beschritten werden durch die ökonomisch-technologische
Hilfeleistung westlicher Industrieländer auf der Basis der grundsätzlichen
Bereitschaft im Osten zu Reformen.
Zugleich mit der Geburt dieser Übereinkunft
sind zwei unlösbare Probleme gelegt:
Erstens: Die nur ansatzweise vorhandene
Bereitschaft und Fähigkeit zu Reformen im Sozialismus, verbunden mit der
Verhinderung grundsätzlicher Umwälzungen durch die jeweiligen Machteliten. Das
ökonomische System wollte man gestützt wissen, nicht dagegen sein dem Westen
unterlegenes Strukturprinzip vollständig ersetzen. Soziale Reformen wurden
nach und nach den Regierenden abgetrotzt. Echte politische Reformen erfolgten
bis zuletzt kaum. Erst nach dem Systemzusammenbruch, der durch den
Kriegszustand zunächst hinausgezögert wurde und dann in Polen zu den
mindestens „acht verlorenen Jahren“ führte, kam der Erdrutsch wie von selbst.
Zweitens: Die Erneuerungen unter Gierek:
Sie lassen sich im wesentlichen reduzieren auf das Kernproblem westlicher
Technologieimporte, nämlich das Ziel, den ständig wachsenden Niveauunterschied
auszugleichen sowie die Bezahlung mit qualitätsminderen Exportgütern. Es mußte
fehlgehen!
Aufgrund der Probleme der ökonomischen
Beziehungen der Industrieländer zu den Entwicklungsländern zu dem Zeitpunkt, an
dem die Kredite nach Polen flossen und Technologiekäufe getätigt wurden, also in
der ersten Hälfte der siebziger Jahre, waren diese Zusammenhänge in der
Wissenschaft längst bekannt. Trotzdem flossen Kredite, wurden
Investitionsgüter „bewährter“ und damit angesichts sich beschleunigender
Innovationsprozesse in den hochkapitalisierten Ländern auch zugleich
veraltender Technologien geliefert. Der Nutzen war für die Volkswirtschaften
des Westens eindeutig gegeben. Für die des Ostens bedeutete er kaum mehr als
ein Stück Hoffnung.
Damit setzte eine Entwicklung ein, die zu
unlösbarer Verschlingung führte. Das Hauptziel, Prosperität in einer gesunden
Volkswirtschaft zu erlangen, wurde verfehlt. Noch mehr: Geradezu in tragischer
Weise wurden durch die sich selbst verstärkende Kreditschlinge neue
Abhängigkeiten geschaffen, die positive Entwicklungen auf der Basis dazu
nötiger Investitionen nahezu unmöglich machten. Unter den Gesichtspunkten der
frühen siebziger Jahre bestanden aber weder für die westlichen noch die
Östlichen Partner Entscheidungsalternativen!
Der ökonomische Zusammenbruch der RGW-Länder war
langfristig durch den sich ständig vergrößernden ökonomischen und
technologischen Abstand vorprogrammiert. War er seitens des Westens nicht auch
gewollt? Ob das Ziel nur die Liquidierung des Stalinismus resp. des
Realsozialismus war, ist in diesem Zusammenhang unerheblich.
Schon Ende der siebziger Jahre waren aber die
Anzeichen sichtbar. Bisher ist diese Negativentwicklung nicht zum Stillstand
gekommen; 1990 hat sie sich beschleunigt und für 1991 waren die Prognosen
zunächst nicht gut. Die Spätfolgen aller Wirtschaftsabkommen, die
Auslandsschulden, die sich allein durch Nichttilgung und Nichtzahlung der
Zinsen demnächst auf 45, dann 55 Milliarden US-$ aufsummieren, bleiben.
Der vereinbarte Schuldenerlaß verspricht zwar
Linderung, hebt aber die prinzipielle Problematik nicht auf. Grundlegende
Verbesserungen können aber nur riesige Ümwälzungen von Kreditkapitalien
bewirken, deren Dimensionen und Konsequenzen gegenwärtig unvorstellbar sind. Es
gilt weiterhin: Kreditverträge sind zu halten – aber um jeden Preis?
Konzepte, die dem Anspruch einer wirklichen
ökonomischen und sozialen Problemlösung gerecht werden, sind nicht in Sicht.
Realistische mittelfristige Perspektiven gibt es nach gegenwärtiger
Erkenntnis nur begrenzt. Lösungen, die Besitzverhältnisse im Westen tangieren,
sind dort praktisch nicht durchsetzbar. Die nüchterne Realität bleibt: Alle
Daten und Entwicklungen, von denen die polnische Volkswirtschaft gegenwärtig
betroffen ist, lassen nur eine langfristige Hoffnung zu.
Renovierungen der Läden, Reparatur der Fußwege,
die Nutzung der Straßenbahn als Werbeträger für die `Lila Kuh' vermitteln nur
dem oberflächlichen Betrachter eine verschönerte Fassade, wenngleich eine
wichtige psychologische Wirkung damit verbunden ist. Nur eine Verbesserung der
Produktion in Qualität und Quantität kann die entscheidende Lösung darstellen.
Andererseits setzen Fähigkeit und Notwendigkeit
zur Improvisation ungeahnte Kräfte frei auf einem Markt, der ökonomischen
Zwang und Reiz zugleich darstellt.
3. Die politischen Ansätze:
Sind die Visionen der Entspannungspolitik
umsetzbar? Die politische Notwendigkeit der sechziger Jahre, zur politischen
Entspannung und Normalisierung in Europa zu gelangen, ist erfüllt.
Vollständig? Mitnichten! Die Vision des Abgrunds und die daraus resultierende
Notwendigkeit, die Konfrontation zu beenden, sicherlich! Aber Normalisierung
aller politischen, wirtschaftlichen und menschlichen Beziehungen bedeutet an
Inhalt und Umfang viel mehr! Die Gegenwartsprobleme in allen ehemals
realsozialistischen Ländern zeigen es uns täglich.
Gibt es eine Lösung, die in der Selbstbesinnung
auf polnische Werte besteht? Die Frage steht unter der Prämisse der
Rückbesinnung einer Nation auf ihre spezifischen Werte. Hierzu ist es
notwendig, die ritualisierende Reproduktion und partielle Mystifizierung
der Polonitas in nüchterne Reflexionen überzuleiten und auf die
ökonomisch-rationalen Ansätze in der Geschichte dieser Nation zu rekurrieren.
Erst nach deren Bewußtwerdung kann eine Umsetzung in die Postmoderne
stattfinden, die Erfolg und Prosperität in der hochentwickelten
Industriegesellschaft ermöglicht.
Zwei Wahlrunden sind Ende 1990 abgeschlossen. Der
Volkstribun wurde von einem Drittel der Wahlberechtigten gewählt. Das sind
immerhin mehr als in Amerika, wo in der Regel kaum mehr als ein Viertel der
Wahlberechtigten den Präsidenten küren. Das Phänomen Tyminski hat sich
erledigt – es bleibt die Beklemmung. Auch darüber, daß Besonnenheit und
Kompetenz eines Politikers sowie internationale Reputation unter den
gegebenen Vorzeichen nicht honoriert werden können. Sie werden auf den
dritten Platz verwiesen. Andererseits kann der Zwang zum Optimismus eine
positive Wirkung haben in Hinblick auf die Konzentration der Kräfte zum Zwecke
konstruktiver Zusammenarbeit.
Welche Werte lassen sich reaktivieren?
Leidensfähigkeit, Heldenmut, Durchhaltevermögen, Improvisationsgabe und
uneingeschränktes Vertrauen in die gerechte Sache?
Wie es das Recht einer jeden Nation auf eigene,
das heißt historisch gewachsene Überlebensstrategien gibt und damit die
Herausbildung einer entsprechenden nationalen Überlebensgemeinschaft, so bilden
sich auch Wertesysteme heraus, die diese kollektiven Sozialerfahrungen
manifestieren. Auch der reichhaltige Mystizismus ist Bestandteil dieser
nationalen und individuell verinnerlichten Inwertsetzung.
Die Situation in Europa ist aber nicht so, daß sie
Zeit und Raum gibt für die Reproduktion der in nationalen Abwehrkämpfen
entstandenen Mechanismen. Die Voraussetzungen zur erneuten Anwendung
erworbener Stärke sind gegenwärtig nicht gegeben.
Die Politische Kultur Polens kann in EG-Europa
nicht nur einen begrenzten Raum eigener spezifischer Entfaltung finden. Sie
unterliegt dem Diktat der Einbindung in die industriegesellschaftlichen
Realitäten des ausgehenden Zwanzigsten Jahrhunderts. Dies hat die Notwendigkeit
eines tiefgreifenden Paradigmenwechsels sozialer Werte und politischer
Prämissen zur Folge, einer Situation, wie sie in diesem Jahrhundert für Polen
vielleicht mit der des Jahres 1919 vergleichbar ist.
Damals war Raum geschaffen worden von siegenden
Mächten für diese alte Macht, die wieder neu entstehen durfte. Zumindest empfand
sie es so. Sie konnte aber an das Denken des neunzehnten Jahrhunderts anknüpfen.
Fast sechs Jahre Besetzung, Zerteilung und der vergebliche Versuch einer
Auslöschung durch den westlichen Nachbarn konnte man ebenfalls mit dem auf
tiefer Überzeugung beruhenden nationalen Abwehrkampf durchstehen. Das dann
folgende Zwangssystem wurde mit Hilfe alter Werte erduldet, gemildert und
schließlich abgeworfen.
Einen westlichen Bruder, der monatlich Milliarden
für Reparaturen, Neuinvestitionen und Wohlstandsanhebung bereitstellt, hat
Polen nicht. Prioritäten für eine Rangfolge zur sozialen und wirtschaftlichen
Hilfe in Europa kann es nicht beanspruchen. Rumänien und Bulgarien sind viel
schlechter dran und die zerbrechende Sowjetunion erzwingt vorrangiges Handeln
des Westens. Kommt Polen schon zu spät, wenn es darum geht, die notwendigen
Investivmilliarden ins Land fließen zu lassen? Jüngste Beispiele lassen
vermuten, daß Ungarn und Tschechen schneller waren. Auch klüger und geschickter?
Es drängt sich die Frage auf, warum Polen in der
Endphase des realsozialistischen Staates nicht in der Lage war, den
Sympathievorsprung gegenüber den ehemaligen Bruderländern – jetzt Konkurrenten
– zu nutzen. Es war eine Zeit, in der die übrigen Voraussetzungen:
Reisefreiheit, begrenzter Kapitaltransfer, die Existenz starker politischer und
sozialer Gegenmacht im eigenen Lande und vor allem Interesse und Bereitschaft
gerade deutscher Investoren, ausdrücklich gegeben war!
Worin liegt die Ursache begründet für die
mannigfache Verkennung der Situation, die unzureichende Wahrnehmung der Chancen,
die Ansätze kollektiver Fehleinschschätzungen und Selbstüberschätzung, weil
verklärter Betrachtung der eigenen Rolle in Europa? Ist die Lösung der Frage
in der Mentalität des polnischen Volkes zu suchen?
Wie kann es Westeuropa erreichen, daß dieses Land,
das die Anerkennung seiner Grenzen erreicht, auch klug erkämpft hat, nunmehr
ohne Ängste das Regelsystem der modernen Industrieregion, die die EG
darstellt, auch für sich annimmt? Neben einer Angleichung der rechtlichen und
sozialen Systeme sind die Möglichkeit des Erwerbs von Grundstücken und die
Kompetenzabgabe an die Gemeinschaft erforderlich.
In einem langwierigen Prozeß scheinen die
rechtlichen Voraussetzungen nun vollständig geschaffen zu sein.
Investivkapital fließt nur dann, wenn Grundstücke und Produktionsgebäude
beleihbar sind und die Entscheidung über die Produktion und Einsatz der
Arbeitskräfte sich primär in der Hand des Kapitaleigners befinden. Zur Lösung
dieses Problems wird sich sicherlich eine den Interessen der Nation
entsprechende Lösung finden.
Es bleibt die Hoffnung, daß sich die politischen
Verhältnisse so stabilisieren, daß die Talsohle in der Entwickung des
wirtschaftlichen und sozialen Systems bald erreicht wird. Hierzu kann und muß
die innergesellschaftliche Konsolidierung beitragen. Schmerz und
Ungerechtigkeiten müssen verarbeitet werden. Dazu ist kühle Rationalität
unabdingbar. Die Tragik der Vergangenheit kann nicht durch Kriminalisierung
bewältigt werden!
Möge in der Besinnung auf die demokratischen
Ansätze der zweihundertjährigen Verfassung eine Öffnung nationaler Mentalität
in Richtung auf die modernen Bedingungen nach sich ziehen. Letztere können wohl
beeinflußt, nicht aber im Grundsatz geändert werden. Der Weg der europäischen
Normalisierung muß fortgesetzt werden – vor allem in Hinblick auf das Europajahr
1993.
[5/91, Übersetzung: J. Aus: »politik unterricht
aktuell«, 3/92, S. 2-4, Verband der Politiklehrer e.V., Hannover]
Inhaltsverzeichnis
Herbert Schmalstieg: Vorwort
Zeitgeschichtliche Notiz 1990
Lothar Nettelmann:
Einleitung: Schüleraustausch - warum mit Polen?
Zur Konzeption
Lothar
Nettelmann: Einleitung 1993. Zu den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen
deutsch-polnischer Jugendarbeit als Folge des politischen Paradigmenwechsels in
Polen und ihrer Bedeutung für die Träger politischer Bildung in Deutschland
Lothar
Nettelmann: Der Schatten der Geschichte im Jahre 1989 -
die Mahnung des 1. September 1939
Ulrich
Bauermeister: Schüleraustausch zwischen jungen Deutschen
und Polen als Auftrag der UNESCO (1989)
Gerhard Voigt: Polenreisen der Bismarckschule
Hannover - Modellbeispiele und
Alternativen
(1989)
Gerhard Voigt:
Polenreisen in Zeiten der gesellschaftlichen Krise [Didaktische Konzeption,
Reiseroute, Reiseziele] (1993)
Lothar Nettelmann, Günther Fuchs, Dr.Wolfgang
Scholz: Der
Schüleraustausch der UNESCO-Schule am Maschsee, der Bismarckschule Hannover
Wolfgang Jordan, Lothar Kutsch: Ein
Schulchor, eine Theatergruppe und ein Leistungskurs fahren...
(1989)
Siegfried Riedel: Schüleraustausch im Geist der Ökumene (1989/1993)
Michael Droldner, Matthias Bömeke:
Ein Schüleraustausch zwischen katholischer
Schule und Pfarrgemeinde (1989)
Werner Fink, Ursula Ruehr: Gedanken zu einem Arbeitsbesuch mit Schülern
im ehemaligen Konzentrationslager Stutthof
(1989)
Dr. Olgierd Lissowski, Poznań: Jugendaustausch
und Politik
(1989)
Piotr Korek,
Poznań: Ein Schüler- oder Schulenaustausch? (1989)
Joachim
Dallwig: Polenkontakte heute (1989)
Aleksandra Hoffmannowa: Neue Freundschaften
(1991)
Gertrud Irmler: Eine polnische Dorfgemeinschaft
lädt Hannoveraner ein (1992)
Phoebe Koch: Verständigung – auch ohne Worte
(1993)
Aleksandra Hoffmannowa: Ein Brief aus Polen...
(1991)
Elisabeth Goldmann: Bericht über den ersten Besuch
einer Gruppe von 20 Schülern der Realschule I, Burgdorf (1993)
Lothar Nettelmann: Thesen zu den veränderten
gesellschaftspolitischen Rahmenbedingungen in Polen und ihre Bedeutung für die
deutsch-polnische Jugendarbeit (1993)
Lothar Nettelmann: Perspektiven für die neunziger
Jahre im Jahre 1990
Henryk Wolkonskis: Ist der Weg
deutsch-polnischer Verständigung am Ziel? Reflexionen 1992
Anhang: Autorenverzeichnis
Impressum für diese Publikation
Herausgeber: Lothar Nettelmann / Gerhard Voigt
Redaktion Gerda Heinemann Lothar Nettelmann
Gerhard Voigt Armin Walthemate
Herausgegeben für die
Deutsch-Polnische-Gesellschaft Hannover e.V. und den UNESCO-Club der
Bismarckschule Hannover e.V.
Junge Deutsche und Polen begegnen sich.
Schüleraustausch und Studienreisen. Hrsgg. von Lothar Nettelmann und Gerhard
Voigt - Hannover: UNESCO-Club für die UNESCO-Schule am Maschsee, Bismarckschule
Hannover, e.V. (An der Bismarckschule 5, Hannover) und Deutsch-Polnische
Gesellschaft Hannover e.V., 1990.
Satz und Layout: Ritterdesign, Laatzen
Printed in Germany
(Schriftenreihe des UNESCO-Clubs für die
UNESCO-Schule am Maschsee, Bismarckschule Hannover, e.V.) 1. Auflage 300
Alle Rechte vorbehalten. Verwendung im Bereich von
Schule und Hochschule ist zugestanden. Nachdruck nur mit Genehmigung der Autoren
bzw. des Herausgebers. Zitate bitte mit vollständigem Quellennachweis.
Internetpublikation auf
http://www.polen-didaktik.de August 2009
Verantwortlich: Gerhard Voigt, OStR i.R.
bismarckschule.voigt@gmx.de
http://www.voigt-bismarckschule.de
http://www.unesco-club-hannover.de
Vgl. dazu
Impressum
Überarbeitet August 2009
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