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Christina Bleeck:

Galizien

Geschichtliche Hintergründe und jüdisches Leben in Galizien

Schülerreferat im Erdkunde-Leistungskurs Klassenstufe 13, Schuljahr 2001/2002, Bismarckschule Hannover, zur Vorbereitung einer Studienfahrt nach Ostpolen / Kraków im Herbst 2001

1. Galizien

Die Provinz Galizien, welche seit dem späten 17. Jh. unter diesem Namen bestand, ist eine der historischen Regionen Polens. Speziell der westliche Teil (westlich des San Flusses gelegen). Er wurde Klein-Polen (Malopolska) im Gegensatz zu Groß-Polen (Wielkopolska), die Provinz Posen  genannt. Die bedeutenste Stadt, Krakau (Kraków), war lange Zeit Regierungssitz der polnische Könige gewesen. Der östliche Teil Galiziens wurde früher Ruthenien (Ruthenia) genannt und war ursprünglich von den Ruthenen bewohnt, die heute in Ukrainer und Weißrussen aufgeteilt werden. Wegen des polnischen Einflusses seit dem 14.Jh. siedelten sich mehr und mehr Polen in Ruthenien an, und viele Ruthenen nahmen die polnische Sprache und Kultur an. Während der polnischen Teilungen von 1772 und 1795 wurde Klein-Polen und Ruthenien Österreich-Ungarn zugesprochen. Österreich führte den Namen Galizien für diese neuen Gebiete ein. 1815 wurden die nördlichen Regionen Galiziens an Russland abgetreten und dem Königreich Polen, welches von Russland abhängig war, zugeschlagen. Zwischen 1815 und 1846 war die Stadt Krakau (Kraków) zusammen mit der engeren Umgebung eine sogenannte unabhängige Republik (auf der Karte unten grün gekennzeichnet). 1846 wurde dieses Territorium Galizien eingenommen und wurde damit ein Teil Österreichs. Die Industrie war in Galizien immer sehr schwach entwickelt, kleinere Gewerbe und Handwerksbetriebe bildeten neben der Landwirtschaft die typischen Erwerbsmöglichkeiten. Auch unter der Herrschaft Österreichs blieb Galizien ein rückständiger Landesteil, obwohl Bildungswesen, Kultur und Wissenschaft einen geringen Aufschub erhielten. Im 19.Jh. waren ungefähr 50% der Bewohner Galiziens polnische Katholiken, die die Mehrheit in den westlichen Distrikten bildeten und ungefähr ein Drittel der Bewohner des östlichen Teils ausmachten. 40% der Einwohner (meist des östlichen Teils) sprachen Ukrainisch und waren byzantinische Katholiken. Die jüdische Minderheit (ungefähr 10%) lebte meistens in den Städten. Eine kleine deutsche Minderheit war ebenfalls dort ansässig. Nach dem 1.Weltkrieg wurde Galizien ein Teil des unabhängigen Polens. Während des 2.Weltkriegs wurden die meisten der jüdischen Einwohner der Provinz von den Nationalsozialisten ermordet. Nach dem Krieg wurde Galizien zwischen Polen und der Ukraine (damals noch Teil der Sowjetunion) aufgeteilt. Die meisten Polen, welche östlich der neuen Grenze lebten, wurden nach Polen umgesiedelt, während die ukrainisch sprechende Bevölkerung, vom bei Polen verbliebenen Teil in die Ukraine ausgesiedelt bzw. in andere Teile Polens umgesiedelt wurde. 

Das galizische Territorium vor dem 1.Weltkrieg

Die rosafarbene Linie ist die nach dem 2.Weltkrieg gezogene Grenze zwischen Polen und der Ukraine. Die galizischen Gebietsteile von Zips und Orawa sind gelb markiert, und die rote Linie zeigt die Grenzlinie zwischen Polen und der Tschechoslowakei im Jahre 1920. 

galicia

Quelle: http://www.polshroots.org/genpoland/galizien.htm

2. Kurzer Abriss der jüdischen Geschichte

Um 2000 v.Chr.

Vermutete Zeit der Stammväter Abraham, Isaak und Jakob, nomadische Sippen im Raum Palästina

 

1290-1214

Ramses II. und sein Sohn Merenptah Pharaonen in Ägypten. Sie haben wahrscheinlich zahlreiche israelische Söldner und Arbeiter in ihren Diensten, die Ägypten verlassen, als sich ihre materielle und soziale Situation verschlechtert (Exodus des Volkes Israel aus Ägypten unter ihrem Führer Mose)

13.Jh.

Landnahme der Israeliten durch Eroberung des Landes Kanaan.

 

1010

Zusammenschluss der israelischen Stämme zu einem Staatsverband unter dem König Saul. Ausdehnung des Reiches auf das heutige Jordanien und Syrien unter König David (1004-965) und König Salomon (965-926). Jerusalem wird Heiligtum des einen Gottes Jahwe, Tempelbau

926

Nach dem Tod Salomons Spaltung des Reiches in den Noedstaat Israel und den Südstaat

720

Juda Untergang des Reiches Israel, das zur Provinz Samaria des assyrischen Reiches wird

700-400

Zeit der Propheten

 

587

Eroberung des Reiches Juda und Zerstörung des salomonischen Tempels in Jerusalem durch den babylonischen Herrscher Nebukadnezar mit anschließender Verschleppung großer Teile der Bevölkerung

586-536

Babylonische Gefangenschaft

539/538

Der Perserkönig Kyros II. erobert das babylonische Reich und gestattet den Israeliten die Heimkehr

Ab 520

Wiederaufbau des Tempels in Jerusalem

332-323

Alexander der Große unterwirft Palästina griechischen Einfluss

175-164

Der syrische Herrscher Antiochus unterjocht die Juden, entweiht den Tempel und verbietet die Ausübung jüdischer Religionsbräuche

Ab 164

Unter der Führung des Judas Makkabäus befreien sich die Juden und reinigen den Tempel (Makkabäraufstand). Wiedererrichtung des judäischen Königreiches; Rabbiner bringen den jüdischen Glauben zu neuer Blüte

63

Das römische Reich unter Pompejus unterwirft das jüdische Reich

37-4 v.Chr.

König Herodes der Große regiert Judäa und die angrenzenden Gebiete unter der Oberhoheit Roms

6 n. Chr.

Judäa wird einem römischen Statthalter unterstellt

 

66-73

Aufstand gegen die römische Besetzung, als die Römer den Tempelschatz beschlagnahmen. Siebenjähriger Kampf. 73 wird in der Bergfeste Masada der letzte Widerstand von den Römern zerschlagen

 

 

132

Erneuter Aufstand unter Fürst Simeon ben Kossiba, Vertreibung der Juden aus Jerusalem und Palästina durch die Römer, die eine Wiederherstellung eines jüdischen Staates verunmöglichen wollen. Die Vertreibung und Zerstreuung der Juden mobilisiert deren Überlebenswillen als Gemeinschaft und führt zu einer verstärkter Pflege der jüdischen Religion. Mischna und Talmud entstehen in der Folgezeit

391

Einführung des christlichen Glaubens als Staatsreligion im römischen Reich. In der Folgezeit verstärkt sich der Druck auf jüdische Gläubige

638

Arabische Eroberung Palästinas, ab 750 zunehmende Islamisierung, Jerusalem wird zur heiligen Stätte des Islams erklärt

900-1050

Jüdische Gemeinden in Spanien erreichen wichtige Stellung im öffentlichen Leben

1096-1270

Christliche Kreuzzüge zur „Befreiung des heiligen Landes“; Verbrennung von jüdischen Gläubigen in ihren Synagogen; blutige Verfolgung der Juden  auch in Europa; gesellschaftliche Entrechtung der Juden

1290

Versuch der vollständigen Vertreibung der Juden aus England

1336-1349

Zeit der blutigsten Judenverfolgungen in europa

1492

Vertreibung der Juden aus Spanien

16.Jh.

Ghettoisierung der jüdischen Bevölkerung in den Judenvierteln

1648-1656

Chmielnizki- Massaker an den polnischen Juden

18. Jh.

Beginn der Aufklärung, die auch für die Rechte der Juden eintritt

1776

Völlige Gleichstellung der jüdischen Bürger in den Vereinigten Staaten von Amerika

 

 

 

19. Jh.

Schrittweise Emanzipation der Juden in den europäischen staaten, Entwicklung einer geistigen, wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Elite, die der modernen Entwicklung der Staaten wichtige Impulse verleiht. Starke Assimilationsbewegung vieler jüdischer Bürger an die Kultur ihrer Wohnländer. Gleichzeitig Entstehung des Zionismus als eine Bewegung, die für alle Juden eine gemeinsame Heimstatt, einen jüdischen Staat schaffen will, möglichst auf dem Gebiet Palästinas (Uganda als diskutierte Alternative wird bald verworfen)

1917

Der englische Minister Balfour erklärt seine Sympathie mit dem Gedanken einer „nationalen Heimstätte für das jüdische Volk“ in Palästina, was von Bedeutung ist, da Palästina in der Folgezeit aus türkischer Herrschaft in englische Mandatshoheit überführt wird. Verstärkte Einwanderung nach Palästina.

 

1933-1939

Die nationalsozialistische Diktatur in deutschland setzt den Judenhass als progandistisches Mittel zur systematischen Volksverhetzung ein; sofortige Entfernung aller jüdischstämmigen Bürger aus öffentlichen Ämtern, systematische Diskriminierung (Nürnberger Rassengesetze 1935), Zerstörung der Synagogen in der Reichskristallnacht am 9./10. Nov. 1938

1940-1945

Verschleppung der jüdischstämmigen Bürger in Konzentrationslager, die zu Massenvernichtungslagern ausgebaut werden. Dem wahnsinnigen Versuch, „die jüdische Rasse ein für allemal auszulöschen“ (Hitlers Endlösung, Holocaust) fallen mehrere Millionen jüdische Menschen zum Opfer

1947

Die UNO spricht sich für die Schaffung eines jüdischen Staates durch die Teilung Palästinas in einen jüdischen und einen arabischen teil aus

1948

Gründungserklärung des Staates Israels, Beginn des sog. Unabhängigkeitskrieges, in dem sich der junge Staat gegen seine arabischen Widersacher durchsetzt

1956

„Sinai-Krieg“ mit den arabischen Staaten

1967

„Sechstagekrieg“ mit den arabischen Staaten

1973

„Jom-Kippur-Krieg“ mit den arabischen Staaten

1973- heute

Weiterbestehendes Spannungsverhältnis zwischen Israel und arabischen Nachbarstaaten. Ende der 80er Jahre verstärkte Aufstandsbewegungen unter den palästinensischen Bevölkerungsteilen in Israel

3. Das galizische Judentum vor der ersten polnischen Teilung

Aufgrund ihrer Herkunft standen die Juden des osteuropäischen Raumes in enger Beziehung zu Mitteleuropa. Sieht man von einer ganz dünnen jüdischen Bevölkerungsschicht ab, die vielleicht schon seit dem 10. Jahrhundert vom Chazarischen Reich her die weiten Landstriche des politisch noch ungeformten europäischen Ostens überzog, so erfolgte die wesentliche Welle der Einwanderung aus dem böhmischen und deutschen Ländern seit der Zeit der mitteleuropäischen Judenverfolgungen in der Epoche der Kreuzzüge. Der Kosakenaufstand von 1648 brachte über die Juden eine Verfolgungswelle von noch nicht dagewesenen Ausmaß. Vor diesem Hintergrund  erhoben sich messianische Bewegungen, die ihre Kraft gerade aus dem Kontrast zogen, den die völligpreisgegebene, unsichere Existenz mit den mystischen Heilserwartungen einer messianischen Zukunft bildete. Die Anhänger des „Messias“ Sabbatai Zwi traten gleichsam eine Flucht nach vorne an, um ihrer hoffnungslosen Lage zu entrinnen. Untergeänderten Umständen konnte die Frankistenbewegung des 18. Jahrhunderts dieses chiliastische Element des jüdischen Messianismus noch einmal mobilisieren; verworrene Gedanken von einer überkonfessionellen Religionsstiftung, wie sie dem Zeitalter der Aufklärung entsprachen, und eine, oft allzu menschliche Züge tragende Scharlatanerie des Führers der Bewegung, Jakob Frank (1726-1791), vereinten sich zu jenem seltsamen Syndrom der Verunsicherung jüdischer Existenz, das in der Lemberger Disputation zwischen Frankisten und orthodoxen Juden (1759) gipfelte und mit dem Übertritt etlicher Familien zum Christentum nach dem Vorbild des Führers endete. Nur einem ganz oberflächlichen Betrachter konnte das polnische Judentum, dessen extreme Gefährdung am Beispiel der Teilerfolge des Frankismus sichtbar wurde, als Einheit erscheinen. Auch die Kernschichten der jüdischen Bevölkerung waren von tiefgreifenden sozialen und dementsprechend religiös-ideologischen Differenzierungsprozessen erfasst worden.

4. Chassidismus

Die Juden in Galizien rückten Anfangs des 18. Jh. mehr und mehr von der strikten Talmudlehre ab und wandten sich mit grosser Intensität der Kabala und der messianischen Lehre zu. So nahm die beinahe volkstümliche Bewegung des Chassidismus ihren Anfang, bevor sie sich nach Polen ausbreitete.

Die jüdische Bevölkerung schien wirtschaftlich dem Untergang geweiht.
In dem Pseudo-Messias Sabbatai Zwi suchte man in dieser Situation Erlösung. Dieser brachten jedoch nur entsetzliche Enttäuschung. Die eigentliche befreiende schöpferische Tat kam von den Juden selbst. Es entstand eine religiös gesellschaftliche Selbstbefreiung aus den Tiefen des nationalen Lebens - der Chassidismus. Die Juden erkannten ihre Resignation und mobilisierten ihrer letzten Kräfte. Durch die Sehnsucht nach Überwindung der furchtbaren gesellschaftlichen Not entstand der Chassidismus. Im Gegensatz zum zeitgenössischen Rabbinismus predigte diese neue Bewegung religiöses Gefühl und Gleichheit. Auch der Unwissende wird durch die Stärke seines Gefühls ein Gleichberechtigter. Im Chassidismus lässt sich der Gedanke der Demokratie in geistiger und ökonomischer Hinsicht feststellen. Es entstehen hier nicht übersteigerter Intellekt und Wertung eines Juden nach seiner Gelehrsamkeit im Vordergrund wie im Rabbinismus, sondern man setzt prinzipiell auf das jedem zugängliche religiöse Gefühl und die Intention (Kawwana). Der radikale gesellschaftliche Demokratismus zeigte sich bei den ersten Führern, den Zaddikim. Rabbi Israel Baalschem tov (ca. 1700 -1760) war der Schöpfer der Bewegung und widmete sich mit Vorliebe Ungebildeten und Armen aus dem Volk. Damit schuf er sich den Weg zum Herzen des Volkes. Er passte seine Sprache und sein Lebensgefühl ihren Neigungen an. Die Nächstenliebe zum Volk stand im Vordergrund. Der Zaddik repräsentierte den Typus des autonomen Führers und entspricht so dem Charakter des Chassidismus als einer autonomen Gemeinschaftsbildung. Er wird aufgrund seiner Begabung zum Führer und ist das Gegenteil eines falschen Messias. Dieser will die Erlösung jedes einzelnen selbst vollziehen
.

Eine weitere Erscheinung des Chassidismus aus gesellschaftlicher Struktur ist, dass sie nicht wie in der Mystik des Abendlandes oder der Kabbala einzeln zurückgezogen und ganz in sich gekehrt leben, sondern ihre Religion in der Gemeinschaft verwirklichen. Der innere religiöse Zusammenhang, der zwischen der Idee der Gemeinschaft und der chassidistischen Religiosität besteht, wird in der Antwort, die der Chassidismus auf die Frage nach der Möglichkeit religiöser Erkenntnis gibt, deutlich: Gott erkennen, ist Gott in der Welt verwirklichen. Deshalb spielt die Freude als Verwirklichung dieser Art religiöser Erkenntnis eine so große Rolle im Chassidismus.

Der Chassidismus, als Antwort auf politische wie wirtschaftliche Unterdrückung in Galizien und Rußland, war eine Bewegung die das religiöse Leben über das weltliche stellte. So war es möglich die harte Gegenwart zu vergessen, um sich in eine Art Traumwelt zu begeben, in der man mit Gott vereinigt werden konnte. Eine Bewegung, die den jüdischen Glauben nicht verändern, sondern wieder neu beleben wollte. Als sich gegen Ende des 19. Jahrhunderts mehrere tausend Juden, unter ihnen viele Chassidim, entschlossen ihre bisherigen Heimatländer zu verlassen, um in Ländern wie den Vereinigten Staaten oder Palästina eine neue Existenz aufzubauen, entstand ein gewisser Konflikt innerhalb dieser Bewegung. Einerseits war das Heilige Land das Land der Väter, das Land der Offenbarungen Gottes, das Zentrum des Judentums wo die chassidische Idee ihre höchste Stufe, die geistige Einheit mit Gott, erreichen kann. Andererseits waren einige chassidische Rabbiner gegen die Auswanderung nach Palästina, weil dort der Einfluss zionistischer Gruppen immer größer wurde, die Palästina eher als nationale Heimstätte, denn als religiöses Ursprungsland empfanden, und somit im Widerspruch zu den Chassidim standen. Ein weiteres Argument welches sie anführten, war ein Hauptprinzip des Chassidismus, nämlich die Verneinung des Seienden, es war demnach gar nicht nötig auszuwandern; die Erlösung komme von Gott.

Mit dem Niedergang des Chassidismus verliert dieser auch seinen demokratischen Charakter. Dies drückt sich am stärksten in der Veränderung der Bedeutung des Zaddiks aus. Die Kluft zwischen ihm und der Masse wurde immer größer und zwar wohl in geistiger wie in wirtschaftlicher Hinsicht. Der Zaddik wird zum Mittler, und er ist im Besitz ganz besonderer, dem Volke ansonsten unzugänglicher Eigenschaften. Seine Konstitution ist qualitativ prinzipiell verschieden von der des Volkes. Diese Kluft drückt sich auch in seiner wirtschaftlichen Situation aus. Der Zaddik wird wohlhabend und gibt sein Geld nicht dem Volk, sondern steckt es in seine eigene Tasche. Für einen Rat an andere Menschen verlangt er reichlich Geld. Trotz persönlicher Anspruchslosigkeit umgibt ihn ein fürstlicher Hof. Außerdem basiert der Beruf des Zaddiks nicht mehr auf Freiwilligkeit, sondern wird vererbt. Mit dem neuen Typus von Zaddik war aber das ursprüngliche gesellschaftlich-religiöse und revolutionäre Prinzip des Chassidismus verloren gegangen.

5. Das Ostjudentum – das Westjudentum

Der überwiegende Teil der Westjuden versuchte seit etwa 1800, in das deutsche Bürgertum aufzusteigen. Bedingung der Integration war dabei die Assimilation, d.h. die Anpassung an die Lebensweise des Bürgertums in Kleidung und Sitten, in Ausbildung und Beruf, Familienleben und Freizeit. Die meisten Juden gehörten bald mit Handwerksberufen wie Schneider, Trödler oder Buchhändler zum Kleinbürgertum, aber einer Minderheit gelang aber der Aufstieg ins Großbürgertum. Sie erwarteten, dass sie im Gegenzug zu ihrer Anpassung an die Lebensweise der Deutschen auch als Deutsche akzeptiert würden.

Nach dem Ersten Weltkrieg kamen zunehmend Juden aus Polen nach Berlin und Wien, um der Armut im ostjüdischen Schtetl zu entkommen. Sie brachten eine Lebensweise in die großen Städte, die von den Westjuden schon längst abgelegt worden war. Nach ihrer Ankunft lebten sie in der Regel unter ärmlichsten Umständen, behielten aber zunächst ihre Sitten und Bräuche bei. Innerhalb des Westjudentums riefen die einwandernden Ostjuden riefen innerhalb des Westjudentums eine tiefe Spaltung hervor, weil sie für die Deutschen das alte Judenbild wiederbelebten. Mit Kaftan, wallendem Bart und Schläfenlocken, jiddischer Sprache, in Armut lebend und ohne Ausbildung auch ohne große Zukunftshoffnungen, entsprachen sie dem Klischee, das die Westjuden durch Assimilation abstreifen wollten. Da die meisten 'Krawattenjuden' glaubten, dass dem Antisemitismus durch Assimilation der Boden entzogen würde, fühlten sie sich durch die 'Kaftanjuden' in ihrer Existenz bedroht. Innerhalb des Judentums entstand also ein tiefer Gegensatz zwischen 'Krawatten-' und 'Kaftanjuden'. Spätestens mit dem Nationalsozialismus stellte sich aber heraus, dass es ein tragischer Irrtum der Westjuden war zu glauben, durch Assimilation würden sie auf Dauer als gleichberechtigte Bürger anerkannt. Abgesehen von Warschau und einigen anderen größeren Städten mit hohem Anteil an Juden lebten die meisten Juden in Polen im sog. Schtetl. Obwohl die Armut groß ist und gegen Ende des 19. Jahrhundert die Zahl der Pogrome zunimmt, entwickelt sich eine reiche und vielfältige Kultur, die vor allem in der spezifisch osteuropäischen Ausformung des Judentums im Chassidismus wurzelt. Unter den Ostjuden war die Frömmigkeit besonders groß. Eine wichtige Institution war das Bethaus, in dem sich die Männer zu Gebet und Studium trafen. Um die notwendige Zahl von mindestens zehn Betern zu versammeln, klopfte morgens der sogenannten "Schammes" an die Fensterläden. Zum Gebet legte man einen besonderen Mantel (Tallit) und die Gebetsriemen (Tefillin) an und trug am Arm und an der Stirn jeweils eine lederne Kapsel, in die vier Bibelstellen eingeschlossen waren.

Das Zentrum der ostjüdischen Gemeinde bildeten die Rabbiner. Sie waren gelehrte Männer, die wegen des Bibel- und Talmudstudiums, mystischer Erkenntnisse und persönlicher Ausstrahlung als Vermittler zwischen Gott und seinem Volk galten. Sie wurden zur Taufe und zur Hochzeit eingeladen und bei jeder wichtigen Entscheidung befragt. Sie schlichteten Streitigkeiten beim sog. "Bet Din", dem jüdischen Gericht. Manche Rabbiner galten als Wundertäter. In ihrer besonders engen Beziehung zu Gott wurde ihnen die Fähigkeit zugeschrieben, Kranke zu heilen und die Ungerechtigkeit der Welt wieder ins rechte Lot zu bringen. Insbesondere die Wunderrabbis wurden zum Ziel tausender von Wallfahrern, da man sich von ihnen Hilfe in allen Lebenslagen erhoffte. Sie waren aber v.a. als Weise berühmt, die ihre mystischen Einsichten in einfachen Geschichten ausdrückten. Der Chassidismus ist daher besonders reich an Erzählungen und Sprüchen, die den Juden bei der Bewältigung ihrer Not halfen und sie an den kabbalistischen Spekulationen der Rabbiner auf verständliche Weise teilnehmen ließen.

Die Schtetl-Juden waren in aller Regel arm. Nur wenige besaßen Land, um sich wie die polnischen Bauern ernähren zu können. In den größeren Städten hatte die Industrialisierung schon eingesetzt und gab den Juden Arbeit, aber im Schtetl war es schwierig, eine dauerhafte Arbeit zu finden. Typische Berufe waren etwa Lastträger, Wasserträger oder Kleinhändler. Dazu kamen der schon genannte Schammes, der Melamed, d.h. der Lehrer, der Schadchen, also der Heiratsvermittler, und vor allem die Musikanten (Klezmorim). Sie durften in keinem Schtetl fehlen, gehörten doch Fest, Musik und Tanz, z.B. bei Hochzeiten, zu den wichtigsten Äußerungsformen der Chassidischen Religiösität. Dabei fühlte der fromme Jude, dass er trotz allen Leidens Gott nahe war.

6. Der Aspekt: Sitten, Bräuche und Zusammenleben

Sitten und Bräuche der polnischen Juden bildeten sich unter den Bedingungen einer zunehmenden Isolierung der jüdischen Bevölkerung von ihrer Umgebung heraus, unter anderem infolge der bewussten Politik sowohl der katholischen Kirche als auch der Synagogen.

In den Judenvierteln bildete die Synagoge das Zentrum der gemeinschaftlichen und religiösen Lebens der Juden. In den  meisten Gemeinden war sie nicht nur der ort, an dem zweimal täglich Gebete gesprochen wurden, sondern auch der Versammlungsraum der Männer. In größeren Städten wurden besondere Gebäude, die Judenrathäuser, errichtet, in denen es gewöhnlich ein Gefängnis für verurteilte Schuldner, Diebe, Randalierer und Personen gab, die die rituellen Vorschriften übertreten hatten. Neben der Synangoge standen Schule, das Spital, das Badehaus und ein gesondertes Bad, die Mikwa für die Frauen. Da die Judenviertel räumlich begrenzt waren, wurde die Raumnot mit zunehmender Einwohnerzahl immer größer. In den Häusern wohnten mehrere, bis zu ein Dutzend, Familien, die in winzigen Räumen nur durch schäbige Vorhänge voneinander getrennt waren. Nur die Reichsten besaßen eine Wohnung mit mehreren Räumen, während die Ärmsten im Kellergeschoss oder unter dem Dach wohnten. In den Häusern der Juden gab es mehr Geschirr als in christlichen Haushalten, da nach dem Ritual für Fleischgerichte andere Gefäße benutzt wurden als für Milchspeisen. Der Lebensablauf änderte sich bei den Juden an Samstagen und feiertagen. Am Samstag gingen die Erwachsenen morgens in die Synagoge, dann setzte man sich an den reich und üppiger als gewöhnlich gedeckten Tisch. Nachmittags studierte der Hausvater die Bibel oder den Talmud und die Frauen lasen Liebesromane oder die mit Legenden und Geschichten durchflochtene Biblia pauperum. Die wichtigsten Feste waren Jom Kippur (Versöhnungstag), Sukkot (Laubhüttenfest), Pessach (Passah-Fest), Chanukka (Fest der Wiederweihe des Tempels), Rosch hasch-schana (Neujahrsfest) und Purim (Losfest). Diese feste können nicht nur als Quelle religiöser Erbauung und mystischen Erlebens angesehen werden, sondern auch als ein wesentliches Element der gesellschaftlichen Gemeinsamkeit. Die jüdischen Feste enthielten gleichermaßen sakrale Elemente und Elemente der Tradition als auch ethische und historische Elemente. Die Feste trugen zur Entwicklung verschiedener formen des künstlerischen Ausdrucks der ästhetischen Sensibilität bei. Sie erforderten Musik, Gesang und auch einen entsprechenden künstlerischen Rahmen.

Die Geburt eines Kindes und die Beschneidung eines Sohnes wurden in den jüdischen Familien sehr feierlich begangen. Das Wochenbrett wurde geschmückt und den Gästen wurden Leckereien und Wein angeboten. In der Nacht vor der Beschneidung des Neugeborenen wachten die Frauen im Zimmer der Mutter, nicht nur sie zu pflegen, sondern auch, gemäss der Überzeugung in der Zeit der Kabala, um das Neugeborene vor dem Einfluss von Hexen und bösen Geistern zu schützen.

Bis zum  dritten Lebensjahr wurden die Jungen ausschließlich von den Eltern erzogen, vom vierten Jahr an übernahm die Schule einen Teil der Erziehungspflichten. Die Mädchen blieben bis zu ihrer Verheiratung zu Hause und bereiteten sich auf ihre Rolle als künftige Hausfrau vor. Für die Mädchen wurden mit zwölf und für die Jungen mit dreizehn Jahren besondere Feierlichkeiten zum Abschluss der Kindheit veranstaltet. Besonders feierlich war für die Jungen Bar Mizwa, der Moment, da sie als Dreizehnjährige erstmals zusammen mit den Erwachsenen an den gemeinsamen gebeten in der Synagoge teilnahmen.

Ehen wurden sehr früh geschlossen. Die jungen Männer heirateten meist mit 18 Jahren und die Mädchen zwischen den 12. und dem 14. Lebensjahr. Die Ehe wurde ausschließlich durch einen Heiratsvermittler, dem Schadchan, geschlossen. Die betroffenen wurden meist gar nicht gefragt.

In der öffentlichen Meinung der Christen herrschte in der Zeit der Aufklärung die Ansicht, das Eheleben der Juden sei mustergültig., während unter den Juden laut wurde, dass die Ehen in zu jungem Alter geschlossen würden.

7. Zukunftsaussichten mit dem Standpunkt von heute

Nach dem Holocaust war es kaum noch möglich irgend eine Form zu finden, an der ein jüdisches Leben aufgebaut werden konnte. Die wenigen polnischen Juden, die überlebt haben, versuchten in  den Jahren zwischen 1946 und 1957 nach Israel auszuwandern. Heute gibt es etwa noch 10 000 Juden in Polen, der größte Teil lebt in Warschau und Krakau. Die Beziehungen Polens mit Israel lässt vielleicht wieder auf bessere Beziehungen zwischen der polnischen Bevölkerung und den Juden hoffen. Allerdings sollte dabei nicht der geschichtliche Hintergrund vernachlässigt werden. Vielleicht wären Zugeständnisse die angebrachteste Lösung.

8. Anhang

Ein jüdisches Dorf
Quelle : http://www.emol.org/emol/zucker/galiciaeurope.html

Verstädterung in Polen:

jüdische und nicht-jüdische Bevölkerung
(Stand 9.12.1931)

             Bevölkerung                               Juden

                                                       auf tausend

             Juden      (%)      Nicht-Juden    (%)    Nicht-Juden

Land          733.858  (23,6)   22.450.874     (77,9)   33

Städte      2.380.075  (76,4)    6.350.972     (22,1)  375

davon:

Städte mit

Einwohnern

von weniger

als 20.000    929.852  (29,9)    2.301.566      (8,0)  404

mehr

als 20.000  1.450.223  (46,6)    4.049.406     (14,1)  358

Insgesamt   3.113.933  (100)    28.801.846      (100)  108

Quelle: Drugi Powszechny Spis Ludno9ci Z Dn. 9.XII 1931 R.; Mieszkania 1 Gospodarstwa Domowe, Ludno§é, Stosunki, Zawodowe; Polska (Dane Skrôcone); Glowny Urzqd Statystyczny Rzeczypospolitej Polskiej, Statystyka Polski, Seria C, Zeszyt 62 (Deuxième Recensement Général de la Population du 9 Décembre 1931; Logements et Ménages, Population, Professions; Pologne - Données Abrégées -), Warschau, 1937

Ostpolnische Städte: Gesamtbevölkerung und Juden
(Stand 9.12.1931)

Wojewod-
schaft       Stadt     Gesamt
bevölkerung  Jüdische Bevölkerung Jüdischer Anteil-%

Wilna        Wilna              195.071                55.006             28

Nowogrodek   Baranowicze         22.818                 9.680             42

Bialystok    Bialystok           91.101                39.165             43

             Grodno              49.669                21.159             43

           Lomza               25.022                 8.912             36

             Suwalki             21.826                 5.811             27

Polesien     Brest               48.385                21.440             44

             Pinsk               31.912                20.220             63

Wolhynien    Kowel               27.677                12.842             46

             Rowno               40.612                22.737             56

             Luck                35.554                17.366             49

             Wlodzimierz         24.591                10.665             43

Lemberg      Lemberg            312.231                99.595             32

             Boryslaw            41.496                12.996             31

             Drohobycz           32.261                12.931             40

             Jaroslaw            22.195                 6.272             28

             Przemysl            51.038                17.326             34

             Rzeszow             26.902                11.228             42

             Sambor              21.923                 6.274             29

Stanislau    Kolomyja            33.788                14.332             42

             Stanislau           59.960                24.823             41

             Stryj               30.491                10.869             36

Tarnopol     Tarnopol            35.644                13.999             39

             23 Städte        1.282.167               475.648             37

Anteil       Stadt     Gesamtbevölkerung  Jüdische Bevölkerung Jüdischer Anteil-%

50-63 %       2 Städte           72.524                42.957             59

40-49 %      11 Städte          452.706               195.631             43

30-39 %       7 Städte          517.845               169.971             33

27-29 %       3 Städte          239.092                67.089             28

27-63 %      23 Städte        1.282.167               475.648             37

             Andere Städte    1.221.809               448.364             37

             Alle Städte      2.503.976               924.012             37

             Flaches Land    10.898.567               405.069              4

             Ostpolen        13.402.543             1.329.081             10

Quelle: Wie Tabelle 3, jedoch Zeszyt 48 (Miasto Wilno); 58 (M. Lwów); 65 (Województwo Stanisławowskie); 68 (W. Lwowskie); 70 (W. Wołyńskie); 71 (W. Nowogródzkie); 78 (W. Tarnopolskie); 83 (W. Białostockie); 87 (W. Poleskie).
Beide Tabellen aus: http://www.vho.org/D/da/1.html

Physische Karte von Galizien

http://dcn.davis.ca.us/~feefhs/maps/ah/galicia.jpg

9. Quellenverzeichnis

  1. Fuks, Marian : Polnische Juden, Geschichte und Kultur; Verlag Interpress; k.A. zu Ort und Jahr

  2. Häusler, Wolfgang: Das galizische Judentum in der Habsburgermonarchie; R.Oldenbourg Verlag, München 1979

  3. Landmann, Salcia: Erinnerungen an Galizien; München 1983

  4. http://www.biblint.de/ostjudentum.html

  5. http://www.lgd.de/projekt/judentum/chassidismus.htm

  6. http://www.hausarbeiten.de/rd/archiv/kul/kul-2312001-5055.shtml

  7. http://www.hagalil.com/galluth/polen6.htm

  8. http://www.hagalil.com/galluth/chasid1.htm

  9. http://www.hagalil.com/galluth/chasid2.htm 

  10. http://www.hagalil.com/galluth/chasid3.htm

  11. http://www.vho.org/D/da/Zusammen.html

  12. http://www.jmw.at/de/pr_zwischen_ost_und_west.html

  13. http://www.fes.de/fulltext/historiker/00712001.htm

  14. http://www.hagalil.com/galluth/polen10.htm

  15. http://www.jewish-culture.de/ukraine/ukraine.htm

  16. http://www.hausarbeiten.de/rd/archiv/kul/kul-chassi.shtml

  17. http://www.vho.org/D/da/1.html

  18. http://www.emol.org/emol/zucker/galiciaeurope.html

  19. http://www.easytravel.ch/ukr_galizien.html

  20. http://www.easytravel.ch/ukr_juedischeukraine.html

  21. http://www.genealogienetz.de/gene/reg/ESE/galicia-d.html

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Inhaltsverzeichnis:

  1. Galizien - geschichtlicher Hintergrund
    Das galizische Territorium vor dem 1.Weltkrieg (Karte)

  2. Kurzer Abriss der jüdischen Geschichte

  3. Das galizische Judentum vor der Ersten Polnischen Teilung

  4. Chassidismus

  5. Das Ostjudentum - das Westjudentum

  6. Der Aspekt: Sitten, Bräuche und Zusammenlebem

  7. Zukunftsaussichten  mit dem Standpunkt von heute 
    Ein jüdisches Dorf (Abb.)
    Verstädterung in Polen (Tabelle)
    Ostpolnische Städte: Gesamtbevölkerung und Juden (Tabelle)
    Physische Karte von Galizien

  8. Anhang

  9. Quellenverzeichnis 

Redaktionelle Anmerkung:

In der Vorbereitung der Studienfahrt nach Kraków/Polen wurden mehrere Referate zur Geographie und Geschichte des ost- und ostmitteleuropäischen Raumes gehalten, deren Texte hier veröffentlicht werden. Für die inhaltliche Gestaltung sind die jeweiligen Referentinnen und Referenten verantwortlich.

Die Vorbereitung und Auswertung der Studienfahrt erfolgte im Rahmen des »Arbeitsschwerpunktes Polen« zum Thema »Länderübergreifende elektronische Partnerschaften / Begegnung mit Polen« im Projekt InfoSCHUL II-2 im Schulverbund Hannover / gefördert durch das BMB+F

Impressum für diese Seite

Erstellt im Rahmen des Unterrichts an der Bismarckschule Hannover. An der Bismarckschule 5. D 30173 Hannover. Leistungskurs Erdkunde Schuljahr 2001/2002 / Lehrer: OStR Gerhard Voigt.

Referat zum Rahmenthema „Transformationsländer“. Studienfahrt nach Kraków, Herbst 2001.

Autorin: Christina Bleeck.  

Veröffentlicht im Internet im April 2002 unter

http://www.unesco-club-hannover.de .

Vergleiche auch:

http://www.Bismarckschule.de .

Verantwortlich: Gerhard Voigt, OStR i.R.

Bismarckschule.Voigt@gmx.de.

http://www.voigt-bismarckschule.de - Vgl. Impressum

Alle Urheberrechte vorbehalten. Freie Verwendung für Zwecke der Bildung und Ausbildung in Schulen und Hochschule ist zugestanden.

IV/02/Voigt / v. 19.06.02

Internetpublikation revidiert am 20.07.2009

   
   

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Gerhard Voigt, OStR i.R. - Kontakt vgl. Impressum

bismarckschule.voigt@gmx.de

Bearbeitungsstand: 25. 07 2005.

Letzte Bearbeitung: 14.02.2011

   
   

 

     
   

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