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Polen und Deutsche -

Eine schwierige Nachbarschaft und ein zentrales Themenfeld für das Verständnis der europäischen Geschichte im 20. Jahrhundert.

Januszewski: Am Rande der Epochen. 1992

 

Auf dieser Web-Site finden sich Grundlagentexte und Studien, um das Thema Polen in didaktischen Kontexten zu vermitteln.
Die Texte entstanden aus Arbeitszusammenhängen der
Deutsch-Polnischen Gesellschaft Hannover, des Verbandes der Politiklehrer e.V. mit seiner Verbandszeitschrift "politik unterricht aktuell" und des UNESCO-Clubs Hannover e.V.

Kontakt siehe

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vgl. Inhalt

Feo Jernsson: Der Jammer mit dem ‚Historismus‛ und seinen Verfremdungen

Lothar Nettelmann: Polnische Intellektuelle und Arbeiter 1980/81 (Dissertation)

Lothar Nettelmann: Transformation in Osteuropa

Lothar Nettelmann, Hrsg.: Europäische Umbrüche in deutsch-polnischer Perspektive

Lothar Nettelmann: Die polnische Roßkur (Wirtschaft 1990)

Lothar Nettelmann: Die Partnerschaft zwischen dem V. Liceum in Posen/Poznań und der Bismarckschule Hannover

Lothar Nettelmann mit Ergänzungen von Gerhard Voigt: Handlungsorientierung im Schüleraustausch mit Polen

Bronisław Kortus: Die Integration semiperipherer Regionen Ostmitteleuropas in die Europäische Union und die Auswirkung der Globalisierung

Ein zeitgeschichtliches Dokument - erstmalig als Internetpublikation:
Lothar Nettelmann / Gerhard Voigt

Polen – Nation ohne Ausweg?

Eine Einführung in Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur und Umwelt
Geschichte und Staat; Band. 274 (Olzog Verlag 1986, revidiert 2010)

 

 

Anstelle dessen eine wachsende Zahl von Kriegen, Bürgerkriegen, Sozialkatastrophen und globa­ler krimineller Netzwerke: Angst bestimmt weithin das heutige Bild von der Zukunft. In den „reichen Industriestaaten“ bedeutet das die Politik der Eindämmung und Abschottung, der „Festung Europa“, bei der wohl auch die Randstaaten wie Polen, Ungarn oder die Türkei trotz al­ler Abhängigkeiten als befreundete Grenzstaaten außerhalb des „neuen Limes“ bleiben müssen, mit dem sich Mitteleuropa seinen Wohlstand wie seine demokratische Lebensform schützen will, und gegen den sich auf der an­deren Seite der Welt die Ideologien der grundsätzlichen Ablehnung und Feindschaft etablieren, die auf Kontakt oder gar Frieden und Freundschaft, die sie als verlo­gen zurückweisen, nicht den gering­sten Wert mehr legen.

Können wir hier in Mitteleuropa, die wir noch für den Weltfrieden, Gerechtigkeit und inter­kul­tu­relle Toleranz eintreten wollen, die naheliegende Resignation überwinden? Können wir in unserem begrenzten Arbeitsbereich, konzentriert auf die Veränderung der gesellschaftlichen Situa­tion in unse­ren eigenen Ländern und auf Kontakte und Ausgleich mit unseren europäischen Nachbarn, in unse­rem Falle konzentriert auf das Verhältnis zwischen Polen und Deutschland, oder in einem anderen Arbeitsfeld des Autors konzentriert auf das Verhältnis zwischen der Türkei und Deutschland, etwas bewegen, verändern, zum Besseren wenden?

Das Deutsch-Polnische Verhältnis hat in diesem Rahmen verschiedene Dimensionen: histo­risch-zeitgeschichtliche Lasten und Chancen, Auseinandersetzung mit dem sozioökonomischen Wandel und der eigenen Krisenerfahrung, Chancen des interkulturellen gegenseitigen Lernens: in der Unter­schiedlichkeit der Wahrnehmungen die Gemeinsamkeiten menschlicher Existenz zu entdecken, die Rolle eines sich einenden Europas in der Welt neu zu überdenken...

Quelle: Gerhard Voigt:

Polen und Deutsche –  Eine schwierige Nach­barschaft?

Wandel und Wahrnehmung (Vortrag 1994).

Schriftenreihe der Rosa-Luxemburg-Stiftung Leipzig, S.1

Neu 2013:

Dariusz Adamczyk, Lothar Nettelmann, Gerhard Voigt, Hrsg.:
»Die politische Kultur in Polen 20 Jahre nach der Wende: innen- und außenpolitische Aspekte«

In Memoriam:

Wirkungsbereiche von Albrecht Riechers
[*17.07.1939 † 25.08.2012]

   
   

Verantwortlich für diese Seite

Gerhard Voigt, OStR i.R. - Kontakt vgl. Impressum

bismarckschule.voigt@gmx.de

Bearbeitungsstand: 25. 07 2005.

Letzte Bearbeitung: 13.02.2011

   
   

 

     
   

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